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    Fukushima

    Als im Jahr 2011 die Tohoku Region von einem verheerenden Erdbeben erschüttert wurde, gehörte die Präfektur Fukushima (福島県, Fukushima-ken) zu den am stärksten betroffenen Präfekturen. Mittlerweile konnte sich Fukushima zu einem großen Teil von den Folgen des Erdbebens erholen und sich auch wieder für Touristen öffnen. Zum Glück – denn es gibt dort so viel zu entdecken!

    Ruhige Seen, üppige Wälder und schneereiche Winter – all das bietet Fukushima von der Küste im Osten bis zu den Bergen im Westen. Zahlreiche Legenden haben ihren Ursprung in dieser kulturell und historisch bedeutsamen Präfektur. Eine der berühmtesten handelt von einer Dämonin namens Adachigahara, die auch namensgebend für die Adachigahara-Ebene war. Neben ihren Geschichten ist Fukushima bekannt für Talismane und Handwerkskunst, wie die Okiagari-Koboshi, eine selbst-aufrichtende Daruma Puppe, die ihren Besitzern Glück und Wohlstand bringen soll, die hölzernen Pferde-Spielzeugfiguren Miharu-koma oder die traditionellen Kokeshi Puppen.

    Hier kannst du die Burg Tsuruga erkunden, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde und jedes Jahr zahlreiche Touristen anzieht, oder du wagst eine etwas sportlichere Herausforderung auf dem Berg Bandai, wo im Winter geführte Schneeschuh-Touren angeboten werden und während des restlichen Jahres wunderschöne Wanderwege erkundet und zahlreiche Vögel beobachtet werden können. Auch findet sich in Fukushima der Nationalschatz Shiramizu Amida-do (Amitabha Halle), eine 1160 erbaute Kapelle, in der sich eine hölzerne Statue von Amida Nyorai und weitere buddhistische Statuen befinden.

    Fukushima ist auch bekannt als „Reich der Früchte“, denn das ganze Jahr über können dort verschiedenste Sorten erntefrischer Früchte genossen werden, wie zum Beispiel die besonders beliebten Pfirsiche. Wer es lieber etwas deftiger bevorzugt, kann mit den Kitaka Ramen eine der drei besten Ramen Japans probieren (neben Sapporo und Hakata Ramen). Und Fukushimas berühmte Süßwaren Mamador sind mit ihrem buttrigen Teig um einen aus süßen roten Bohnen bestehenden Kern nicht nur eine Köstlichkeit für sich, sondern auch ein beliebtes Souvenir.

    Sehenswürdigkeiten in der Präfektur Fukushima

    Burg Tsuruga

    Die Burg Tsuruga befindet sich im Zentrum der Stadt Aizuwakamatsu in der Präfektur Fukushima. Sie war eine der letzten Festungen im Boshin-Krieg, in welcher...

    Ouchijuku

    Ouchijuku ist ein Dorf und Freilichtmuseum im historischen Stil nahe der Stadt Aizuwakamatsu in der Präfektur Fukushima.Ouchijuku war einst eine kleine Poststation in der...
    RegionTohoku
    HauptinselHonshu
    Bevölkerung2,029,064
    Fläche13,783.75 km²

    Tipps für die Präfektur Fukushima

    Aizu Sazaedo Tempel

    Der einzigartige 16,5 Meter hohe, dreistöckige, sechseckige buddhistische Aizu Sazaedo Tempel (会 津 さ ざ え 堂) befindet sich in Aizu Wakamatsu der Präfektur...

    Gyoza bei Ishikari Ramen

    Im Restaurant Ishikari Ramen in Fukushima findet man neben den bekannten Nudeln auch Gyoza- ein beliebtes Gericht in Japan.Gyoza sind mit Hackfleisch und Gemüse...

    Nihonmatsu – ein verstecktes Juwel

    Nihonmatsu ist eine kleine Stadt abseits der üblichen Touristenpfade und perfekt für alle, die in Japan einen besonderen Geheimtipp suchen.Als verschlafene Kleinstadt wird Nihonmatsu...

    Soba Nudeln selber machen in Ouchijuku

    Soba Nudeln sind ein beliebtes japanisches Gericht. In Ouchijuku kann man die Buchweizennudeln bei einem Workshop selber herstellen.Im Süden der Samurai Stadt Aizu-Wakamatsu befindet...

    Suehiro Sake Brauerei

    Die Suehiro Sake Brauerei in Aizuwakamatsu, Präfektur Fukushima, ist landesweit bekannt für die Produktion von erstklassigem Sake.Die Stadt Aizuwakamatsu ist vor allem für ihre...