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    Tottori – Top 10 Attraktionen

    Die Präfektur Tottori liegt in der Region Chugoku an der Küste des Japanischen Meeres und ist reich an Geschichte und Naturwundern.

    Tottori gilt als eines der best gehüteten Geheimnisse Japans und ist touristisch teilweise noch völlig unterschätzt. Primär liegt das wohl vor allem an der Lage, denn die Präfektur ist nicht direkt durch eine Shinkansen-Verbindung erreichbar. Dafür ist die Gegend voller unberührter Natur und bietet abseits der üblichen Attraktionen einen ganz anderen Blick auf Japan.

    Hier ist eine Liste der zehn Orte, die du dir in Tottori unbedingt ansehen solltest:

    1. Mitokusan Sanbutsuji Tempel

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    Ein Tempel mitten im Gestein (Foto: Niaya Harper)

    Der Sanbutsuji Tempel befindet sich auf dem Berg Mitoku in einer Höhe von 900 Metern über dem Meeresspiegel. Nageire-do, der auf der Rückseite befindliche innere Tempel, ist aufgrund seiner seltenen Architektur als Nationalschatz anerkannt. Eingebaut in die Felswand des Berges, scheint Nageire-do in der Luft zu schweben.

    Um in die Nähe des Tempels zu gelangen, muss man eine Wanderung auf schmalen und rauen Bergpfaden einplanen, die die richtige Ausrüstung und etwas Ausdauer erfordert. Es gibt jedoch auch einige großartige Aussichtspunkte von der Straße aus, wenn man es lieber entspannter angehen möchte.

    2. Der Berg Daisen

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    Atemberaubende Ausblicke (Foto: Niaya Harper)

    Der Berg Daisen, der an dritter Stelle auf der NHK Liste der „besten japanischen Gipfel“ steht und zum Daisen-Oki-Nationalpark gehört, ist der höchste Berg in der Region Chugoku. Der Berg besteht aus mehreren Gipfeln, doch der Misen Gipfel ist mit 1709 Metern Höhe der offizielle Gipfel und bietet einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Gebiete.

    Vom Wandern im Sommer bis zum Skifahren im Winter: du kannst den Berg und seine beeindruckenden Landschaften und Farben zu jeder Jahreszeit genießen. Der Daisen in Tottori gilt auch als heiliger Berg, auf dem einst Mönche Bergaskese praktizierten und der bis zur Meiji-Restauration für Besucher gesperrt war. Heute enthält er noch viel unberührte Landschaft, was ihn zu einem der beliebtesten Berge im Westen Japans macht.

    3. Daisenji Tempel

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    Hier ist es wunderbar ruhig (Foto: Niaya Harper)

    Der Daisenji Tempel ist ein buddhistischer Tempel auf dem Berg Daisen. Die Ursprünge des Daisenji Tempels gehen auf die Heian-Zeit zurück, als er ein buddhistisches Ausbildungszentrum für die asketischen Praktiken des Shugendo war.

    Ursprünglich hatte der Komplex mehr als 100 Tempel mit 3000 Mönche, aber heute sind nur noch eine Handvoll dieser Tempel erhalten, wobei das Hauptgebäude 1951 restauriert wurde. Im Inneren befinden sich eine Statue des Jizo Bosatsu und Holzschnitzereien des Amida-Buddhas, die als wichtige Kulturgüter eingestuft werden.

    4. Die Mizuki Shigeru Straße

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    Perfekt für Manga-Freunde (Foto: Niaya Harper)

    Die Straße ist benannt nach dem beliebten Manga-Künstler Mizuki Shigeru. Dieser ist bekannt für seine Yokai-Manga-Serie GeGeGe no Kitaro. Die Straße befindet sich in Mizukis Heimatstadt Sakaiminato und erstreckt sich vom Bahnhof Sakaiminato bis ins Stadtzentrum.

    Die 800 Meter lange Arkade ist von 177 Bronzestatuen von Mizukis Manga-Figuren gesäumt. Nachts werden diese beleuchtet. Entlang der Straße gibt es auch Läden, in denen einzigartige Waren verkauft werden, die mit den Figuren in Verbindung stehen.

    5. Tottori Sanddünen

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    Wenn man an Japan denkt, kommen einem nicht gleich Sanddünen in den Sinn (Foto: Niaya Harper)

    Ein Besuch in Tottori wäre nicht vollständig, ohne sich die Sanddünen anzusehen. Die über Jahrtausende hinweg entstandenen Dünen bedecken eine Fläche von rund 16 Kilometern entlang der Küste des Japanischen Meeres.

    Es gibt viele Attraktionen, die du in den Dünen ausprobieren kannst, z.B. Sandboarden und Paragliding. Sandboard-Kurse in den Dünen kosten 2500 Yen für zwei Stunden, einschließlich der notwendigen Ausrüstung und des Lehrers. Die Gleitschirmkurse in der Zero Paragliding School dauern vier Stunden und kosten 7000 Yen.

    6. Tottori Sand Museum

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    Auch aus Sand kann Kunst gefertigt werden (Foto: Niaya Harper)

    Nicht zu weit von den Sanddünen entfernt befindet sich das Tottori Sand Museum. Hier findest du großformatige Sandskulpturen, die von Künstlern aus aller Welt ausgestellt werden. Einst unter freiem Himmel in temporären Bauten untergebracht, hat das Museum inzwischen ein eigenes Gebäude für seine Ausstellungen erhalten und ist Japans einziges Freiluftmuseum, das Skulpturen aus Sand ausstellt. Die Ausstellungen wechseln jährlich und finden von Mitte April bis Anfang Januar statt.

    7. Conan Town

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    Detective Conan ist weltberühmt (Foto: Niaya Harper)

    Manga- und Anime-Fans werden einen Ausflug nach Conan Town nicht verpassen wollen, dem Geburtsort des Künstlers Gosho Aoyama, der die am längsten laufende Manga- und Anime-Reihe Detective Conan schuf. Die Stadt ist offiziell unter dem Namen Hokuei bekannt, wobei der lokale Sender 2013 in Conan Station umbenannt wurde. Hier gibt es einen Souvenirladen mit Waren und Büchern von Detective Conan sowie Touristeninformationen über die Conan-Straße, die Conan-Brücke und die Gosho Aoyama Manga-Fabrik, ein Museum, das 2007 eröffnet wurde.

    8. Hakuto Schrein

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    Ein glücksbringendes Kaninchen (Foto: Niaya Harper)

    Der Hakuto Schrein liegt an der malerischen Küste in der Nähe der Stadt Tottori und ist angeblich der Ursprungsort des Mythos vom weißen Kaninchen von Inaba. Dieser Mythos geht auf das frühe 8. Jahrhundert zurück. Der Geist des Kaninchens soll hier beheimatet sein, und rund um den Schrein findet man kleine Kaninchenstatuen. Der Legende nach war das Kaninchen ein Vermittler zwischen Okuninushi und Prinzessin Yakami und so ist dies ein Schrein, der Glück in der Liebe und der Ehe schenken soll.

    9. Kannon-in Tempel

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    Ein wunderschöner Garten im japanischen Stil (Foto: Niaya Harper)

    Kannon-in ist ein Tempel aus der Edo-Zeit, der von der Familie Ikeda erbaut wurde. Er ist bekannt für seinen Garten im japanischen Stil mit einem großen Teich, der von perfekt gepflegten Bäumen umgeben ist. Der Teich weist winzige Inseln auf, die einen Kranich und eine Schildkröte darstellen, welche Symbole für Langlebigkeit und Gesundheit sind.

    Nimm dir Zeit zum Entspannen und beobachte den schönen Garten mit einer Tasse frischem Matcha-Tee, der im Tempelgebäude zum Verkauf steht und mit traditionellen japanischen Süßigkeiten serviert wird.

    10. Kurayoshi Onsen

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    Perfekt zum Entspannen (Foto: Niaya Harper)

    Kurayoshi ist eine historische Burgstadt mit einem idyllischen Stadtbild voller malerischer Kaufmannshäuser und weiß gemauerter Lagerhäuser. Die Stadt hat auch eine große Auswahl an schönen Ryokan mit Onsen zur Auswahl. Ein gutes Beispiel ist Sekigane Onsen, berühmt für sein mineralreiches, aber klares und geruchloses Quellwasser. Sekigane Onsen wurde in eine Liste der 100 besten Onsen in Japan aufgenommen. Nachdem du den ganzen Tag herumgereist bist, wird dich ein Bad in Kurayoshis Onsen sicherlich entspannen, damit du bereit bist für einen weiteren Tag voller Abenteuer in Tottori.

    Wenn du dir unsicher bist, was die Onsen-Etikette angeht, dann findest du unter Onsen in Japan viele hilfreiche Tipps und Tricks.

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