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    Kyoto – Top 10 Attraktionen

    Die Präfektur Kyoto ist primär durch ihre berühmte Hauptstadt bekannt, die den gleichen Namen trägt. Von 794 bis 1868 war diese die Hauptstadt Japans und die Residenz des Kaisers.

    In der Hauptstadt Kyoto gibt es unzählige Tempel, Schreine und andere historisch unschätzbare Bauwerke zu entdecken, doch auch außerhalb der Stadtgrenze kann man viel in der Präfektur Kyoto erleben und so perfekt in die japanische Kultur eintauchen:

    1. Kinkakuji Tempel

    Kyoto
    Eine atemberaubende Ansicht (Foto: Vladimir Haltakov, Unsplash)

    Der Kinkakuji ist ein Zen-Tempel im Norden Kyotos. Er ist auch als „Goldener Pavillon“ bekannt und beherbergt mehrere wichtige buddhistische Reliquien. Zudem ist er ein heiliger Ort für die Rinzai-Sekte des japanischen Buddhismus. Das Besondere an ihm ist, dass seine obersten zwei Stockwerke vollständig mit Blattgold bedeckt sind, was ihn zu einem beliebten Fotomotiv macht.

    Wie bei vielen Tempeln in Japan ist auch dieser im Laufe der Geschichte mehrfach zerstört worden; 1955 wurde das heutige Gebäude wiederaufgebaut. Jedes der Stockwerke dieses prachtvollen Tempels repräsentiert einen anderen Architekturstil. Das erste Stockwerk mit seinen Säulen aus Naturholz und weiß verputzten Wänden steht im Kontrast zu den beiden vergoldeten oberen Stockwerken des Pavillons, welche mit einem goldenen Phönix gekrönt sind.

    2. Fushimi Inari Schrein

    Kyoto
    Die berühmten roten Torii (Foto: David Emrich, Unsplash)

    Fushimi Inari, offiziell bekannt als Fushimi Inari Taisha, ist ein wunderschöner Shinto Schrein im Süden Kyotos, der für seine Tausende von zinnoberroten Torii berühmt ist. Die Torii-Tore entlang des gesamten Weges sind Spenden von Einzelpersonen und Unternehmen und auf der Rückseite jedes Tores befindet sich der Name des Spenders und das Datum der Spende.

    Die Pfade führen in den bewaldeten Wald des heiligen Berges Inari, der 233 Meter hoch ist und zum Gelände des Schreins gehört. Der Schrein ist Inari, dem Shinto-Gott des Reises, geweiht. Da angenommen wird, dass Füchse die Boten Inaris sind, gibt es zahlreiche Fuchsstatuen auf dem gesamten Schreingelände. Der Fushimi Inari Schrein ist der Hauptschrein aller 30.000 Inari-Schreine in Japan.

    3. Arashiyama Bambuswald

    Kyoto
    Der Bambuswald in Arashiyama (Foto: DuoNguyen, Unsplash)

    Der Arashiyama Bambuswald ist eine der beliebtesten Attraktionen in Kyoto. Um die besten Fotos zu erhalten, sollte man unbedingt früh am Morgen hier sein, denn später sind hier meist sehr viele Menschen. In Japan gibt es viele Bambus Haine, aber dieser hier ist besonders groß und daher ein bekanntes Ausflugsziel. Wer die Gegend um Arashiyama besucht, sollte hier auf jeden fall vorbeisehen.

    Es ist nicht nur die Schönheit des Bambus, die die Menschen anzieht. Der Arashiyama Bambuswald gehört zu einer der 100 schönsten Klanglandschaften Japans, die vom japanischen Umweltministerium bestimmt werden. Dabei ist der Klang des im Wind raschelnden Bambus gemeint, den man hören kann, wenn es sonst komplett leise ist.

    4. Kiyomizudera Tempel

    Kyoto
    Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Kyoto (Foto: Sung Shin, Unsplash)

    Der Kiyomizu-dera Tempel wurde 778 gegründet und im Jahr 1944 als eines der historischen Denkmäler des alten Kyoto in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Er gehört zu den schönsten und bekanntesten Tempeln der Stadt und befindet sich in Higashiyama, einem beliebten Distrikt der Stadt.

    Auf dem Gelände, das sich über 130.000 Quadratmeter entlang des mittleren Abhangs des Otowa Berges im östlichen Teil von Kyoto erstreckt, stehen dreißig buddhistische Gebäude, darunter die Haupthalle und viele andere wichtige Kulturgüter. Die berühmte Terrasse bietet eine beeindruckende Sicht auf die Stadt.

    Kiyomizudera bedeutet „Tempel des reinen Wassers“ und verdankt seinem Namen dem Otowa Wasserfall, der sich auf dem Tempelgelände befindet. Wer von dem Wasser aus einer der drei dortigen Quellen trinkt, soll entweder Erfolg, Langlebigkeit oder ein glückliches Liebesleben haben. Für Besucher*innen liegen Kellen bereit, mit denen das Wasser aufgefangen und getrunken werden kann. Allerdings heißt es, man solle nicht aus allen dreien trinken, denn das wäre vermessen und gierig.

    5. Gion Viertel

    Kyoto
    Eine Geisha auf dem Weg zur Arbeit (Foto: Jay, Unsplash)

    Gion ist Kyotos berühmtestes Geisha-Viertel, in dem man Geiko (Kyotoer Dialekt für Geisha) und Maiko (Geiko-Lehrlinge) finden kann, welche in Ochaya (Teehäuser) auftreten. Oftmals kann man auch klassische japanische Küche genießen, während sie für Unterhaltung und Musik sorgen. Viele dieser Restaurants und Teehäuser kann man allerdings nicht einfach so betreten, sondern muss im Vorfeld reservieren, oftmals jedoch sind sie Monate im Vorfeld ausgebucht oder für Touristen gar nicht zugänglich.

    Mittlerweile ist das Fotografieren in den kleinen Seitengassen von Gion untersagt, um die dort verkehrenden Künstlerinnen nicht zu belästigen. Dennoch lohnt sich ein Spaziergang durch das wunderschöne Viertel, in dem man das Gefühl hat, in eine andere Zeit versetzt zu sein.

    6. Yasaka Schrein

    Kyoto
    Der Yasaka Schrein bei Nacht (Foto: Snowscat, Unsplash)

    Der im Gion Bezirk in Kyoto liegende Yasaka Schrein wird oftmals auch als Gion Schrein bezeichnet und ist einer der bekanntesten der Stadt Kyoto. Das Gelände des Schreins umfasst mehrere Gebäude und Tore, darunter die Haupthalle und auch eine Bühne.

    Jedes Jahr werden am Yakasa Schrein zahlreiche bedeutende Events und Festivals veranstaltet und er ist für viele Besucher der Stadt Kyoto ein beliebtes Ausflugsziel. Er ist den Göttern Susanoo-no-mikoto, Kushiinadahime-no-mikoto und Yahashira-no-mikogami gewidmet.

    7. Ginkakuji Tempel

    Kyoto
    Der silberne Tempel (Foto: Hideki Nishiyama, Unsplash)

    Der Ginkakuji, auch bekannt als „Silberner Pavillon“, ist ein buddhistischer Zen-Tempel in der Higashiyama Gegend im Nordosten Kyotos. Die umliegende Gartenanlage aus der Edo Zeit wurde 1952 zu einer besonderen historischen Stätte ernannt, gleichzeitig nahm die UNESCO den Ginkakuji zusammen mit anderen Bauwerken im Jahre 1994 in das Weltkulturerbe Historisches Kyoto auf.

    Im Gegensatz zum „Goldenen Pavillon“ ist der Ginkakuji nicht mit Silber bedeckt. Vermutlich kam die Namensgebung durch die ähnliche Architektur der beiden Gebäude. Außerdem ist die Anlage bekannt für ihren Moosgarten und den „See des Silbersandes“, einen außergewöhnlichen Sandgarten.

    8. Kifune Schrein

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    Ganz verträumt im Wald (Foto: yoshie yokouchi, Unsplash)

    Der Kifune Schrein wurde vor über 1.600 Jahren erbaut. Trotz seiner Lage etwas abseits des Stadtzentrums von Kyoto ist er äußerst beliebt. Die Steintreppe, die mit roten Holzlaternen gesäumt ist und zur Haupthalle des Kifune Schreins hinaufführt, bietet einen tollen Anblick und wird zu allen Jahreszeiten oft fotografiert. Dieser Schrein stand in der Heian-Periode unter der Schirmherrschaft des kaiserlichen Hofes.

    Am Kifune Schrein kann man frisches Bergwasser trinken und sich auch seine Zukunft mit dem Medium Wasser voraussagen lassen. Hierfür legt man ein weißes Blatt, welches man gegen eine kleine Gebühr erwerben kann, in ein Wasserbecken. Das Wasser sorgt dann dafür, dass die Tinte erscheint und man erfährt, wie es das Glück mit einem meint. Wenn man kein Japanisch versteht, kann man einen QR-Code scannen, welcher die Vorhersage dann auch auf Englisch anzeigt.

    9. Die Burg Nijo

    Kyoto
    Die Burg Nijo (Foto: Eleonora Albasi, Unsplash)

    Die Burg Nijo befindet sich in Kyoto und wurde ursprünglich als Residenz für Tokugawa Ieyasu erbaut, den Begründer des Tokugawa Shogunats. Sie ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes und ein Nationalschatz Japans. Das Gesamtgelände der Burg umfasst 275.000 Quadratmeter und ist von zwei Burgringen umgeben.

    Im äußeren Ring befindet sich der Ninomaru Palast, welcher die eigentliche Residenz des Shoguns war und aus fünf miteinander verbundenen Gebäuden besteht, welche heute noch weitgehend im Original erhalten sind. Im Inneren befinden sich aufwändige Wandgemälde und kunstvolle Holzverzierungen. Eine Besonderheit ist der Nachtigallen-Boden, welcher die Anlage umgibt und so konstruiert wurde, dass er beim Betreten Geräusche von sich gibt, die an Vogelgesang erinnern und vor Eindringlingen warnen soll. Auf dem Gelände befinden sich zudem unzählige Kirsch- und Pflaumenbäume, welche im Frühling wunderschön blühen.

    10. Uji

    Kyoto
    Uji ist insbesondere für Tee bekannt, aber auch für seinen Byodoin Tempel (Foto: jc3211, Unsplash)

    Uji ist eine Stadt und liegt zwischen Kyoto und Nara. Die Nähe zu diesen beiden ehemaligen Hauptstädten führte dazu, dass sich Uji schon früh zu einem eigenständigen kulturellen Zentrum entwickelte. Der berühmte Byodoin Tempel ist ein eindrucksvolles Beispiel für buddhistische Architektur. Weiterhin ist die Stadt für ihren grünen Tee berühmt, der eine hervorragende Qualität besitzt.

    Die Stadt eignet sich wunderbar für einen Tagesausflug von Kyoto, Nara oder Osaka aus und bietet viele schöne Fotomotive abseits der bekannten Metropolen um sie herum.

    Wer abwechslungsreichen Attraktionen abseits von einer der bekanntesten Städte Japans erleben möchte, der wird in der Präfektur Hyogo fündig, welche nicht allzu weit entfernt liegt. Die Top 10 Attraktionen dieser Region sind ebenfalls eine Reise wert.

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