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    Kanagawa – Top 10 Attraktionen

    Die Präfektur Kanagawa liegt südlich von Tokyo und bietet viele interessante Attraktionen wie die beliebten Reiseziele Yokohama, Kamakura oder Hakone. Da der Fuji nicht allzu weit entfernt liegt, gibt es in der Präfektur viele Möglichkeiten, diesen zu sehen.

    Wenn man in Japan und vor allem in der Gegend rund um Tokyo unterwegs ist, sollte man sich auf jeden Fall auch die Zeit nehmen, einige der folgenden Orte zu entdecken:

    1. Yokohama

    Yokohama, die Hauptstadt Kanagawas
    Yokohama, die Hauptstadt Kanagawas (Foto: Tunafish, Unsplash)

    Yokohama ist die Hauptstadt der Präfektur Kanagawa und liegt eine halbe Stunde mit dem Zug südlich von Tokyo. In dieser Hafenstadt kann man unglaublich viel entdecken.

    Immer einen Besuch wert ist zum Beispiel Yokohama Chinatown mit mehr als 250 Restaurants und Shops. Besonders das chinesische Essen und die zahlreichen Souvenirs machen die Gegend zu einem beliebten Reiseziel, gerade zur Feier des chinesischen Neujahres. Wer Instantnudeln liebt, sollte auch das interaktive „Cup Noodles Museum“ besuchen. Am beliebtesten ist der Workshop, in dem man seine eigenen Tassennudeln herstellen kann. Hierbei können Aromen und zahlreiche zusätzliche Auswahlmöglichkeiten kombiniert werden.

    Der Yokohama Landmark Tower gilt mit einer Höhe von 296,3 Metern als das vierthöchste Bauwerk Japans und zugleich als das zweithöchste Gebäude des Landes. Der Turm befindet sich in Yokohamas Stadtteil Minato Mirai 21. Auf der 69. Etage befindet sich eine Aussichtsplattform mit einem 360-Grad Panoramablick über die Innenstadt und den Hafen von Yokohama.

    2. Kamakura

    Kamakuras großer Buddha, Kanagawa Präfektur
    Kamakuras großer Buddha, Kanagawa Präfektur (Foto: Pratik Bisht, Unsplash)

    Kamakura bietet mit seinen schönen Sandstränden einen tollen Tagesausflug von Tokyo aus. Die Stadt wird manchmal auch als das Kyoto Ostjapans bezeichnet und bietet zahlreiche Tempel, Schreine und andere historische Denkmäler.

    Besonders bekannt ist der Kamakura Daibutsu, eine wunderschöne Bronzestatue des Amitabha-Buddhas, die Mitte des 13. Jahrhunderts im Kotoku-in Tempel errichtet wurde. Mit einer Höhe von 11,3 Metern ist sie die zweithöchste Bronze-Buddhastatue Japans. Auch beliebt ist der Tsurugaoka Hachimangu Schrein. Er ist mehr als 800 Jahre alt und Hachiman gewidmet, dem Schutzgott der Samurai. Es finden das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen statt. Während der Neujahrsfeiertage kommen über zwei Millionen Besucher und Mitte April und Mitte September wird das Bogenschießen zu Pferd (Yabusame) gezeigt.

    3. Enoshima

    Surfer in Enoshima mit Fuji im Hintergrund
    Surfer in Enoshima mit Fuji im Hintergrund (Foto: Ye Linn Wai, Unsplash)

    Nur eine kurze Zugfahrt westlich von Kamakura liegt Enoshima. Diese kleine Insel ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Kleine Pfade führen rund um die Insel herum und es gibt einen wunderschönen Schrein, der sich über mehrere Etagen den dortigen Hügel hinauf erstreckt. Außerdem findet man einen groß angelegten Park und die „Sea Candle“, einen Aussichtsturm, von dem aus man einen tollen Blick auf das Meer hat. Auf der dem Meer zugewandten Seite befinden sich außerdem einige Höhlen, die man erkunden kann.

    Auch viele kleine Restaurants und Cafés reihen sich entlang der Wege. In einigen davon kann hat man einen Ausblick auf das Meer und die Küste. Wenn das Wetter gut ist, sieht man von Enoshima aus sogar den Fuji. Die Strände in der Gegend werden zudem sehr gerne von Surfern besucht und im Sommer kommen viele Sonnenanbeter, die entspannen wollen.

    4. Hakone

    Hakones berühmtes Torii, Kanagawa Präfektur
    Hakones berühmtes Torii, Kanagawa Präfektur (Foto: Tianshu Liu, Unsplash)

    Hakone ist Teil des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks und vor allem berühmt für seine heißen Quellen. Bei gutem Wetter kann man über den Ashi See blicken und den Fuji sehen. Der See entstand vor über 3000 Jahren, als der Vulkan Hakone ausbrach.

    Die Ufer des Sees sind größtenteils unbebaut, abgesehen von kleinen Städten im Osten und Norden und einigen Ferienhotels am Seeufer. Der Hakone Schrein befindet sich am Fuße des Berges Hakone an den Ufern des Ashi Sees und eines seiner riesigen Torii Tore steht prominent im See.

    Zwei Unternehmen („Hakone Sightseeing Boats“ und „Izuhakone Sightseeing Boats“) betreiben Boote zwischen Moto-Hakone und Hakone-machi am Südufer des Sees und Togendai und Kojiri am Nordende des Sees. Eine Bootsfahrt dauert etwa 30 Minuten, wobei einige der Boote aussehen aus wie Piratenschiffe.

    5. Owakudani

    Rauch über Owakudani, Kanagawa Präfektur
    Rauch über Owakudani, Kanagawa Präfektur (Foto: Akira Deng, Unsplash)

    Owakudani, wörtlich das „große kochende Tal“, ist ein vulkanisches Tal mit unzähligen heißen Quellen und befindet sich ganz in der Nähe von Hakone. Es entstand bei einem Vulkanausbruch vor rund 3000 Jahren. Die dortigen heißen Quellen treten teilweise dampfend und sprudelnd an die Oberfläche.

    Erreichbar ist das Tal über eine Seilbahn und mehrere Wanderpfade, letztere sind allerdings aufgrund der vulkanischen Aktivitäten rund um das Tal manchmal gesperrt. Auch die Seilbahn verkehrt bei zu starkem Gasaustritt nicht. Außerdem wird Personen mit Atembeschwerden empfohlen, die Schwefelgase zu meiden.

    Eine besondere Spezialität in Owakudani sind die sogenannten „schwarzen Eier„. Die Hühnereier werden in den schwefelhaltigen heißen Quellen gekocht und färben sich dabei schwarz, sind aber bedenkenlos zum Verzehr geeignet. Man sagt, eines der Eier zu essen bringt zusätzliche 7 Lebensjahre.

    6. Odawara

    Die Burg Odawara, Kanagawa Präfektur
    Die Burg Odawara, Kanagawa Präfektur (Foto: Susann Schuster, Unsplash)

    Will man von Tokyo aus nach Hakone oder Owakudani reisen, so muss man über die Stadt Odawara fahren. Diese ist primär für ihre Burg bekannt, welche im 15. Jahrhundert von Daimyo Hojo Soun erbaut und im 19. Jahrhundert von der Meji-Regierung abgerissen wurde. 1960 wurde sie wieder aufgebaut und heute befindet sich die 5-stöckige Burg auf der Spitze eines Hügels, der Odawara überblickt.

    Im Inneren der Burg befinden sich Exponate zur Geschichte des Bauwerks sowie Ausstellungen von Rüstungen und Schwertern. Das oberste Stockwerk bietet einen schönen Blick auf den Park und die umliegende Stadt. Die Burg ist zudem auch berühmt für ihre Kirschblüten und viele andere Blumen, darunter Pflaumenblüten, Azaleen, Hortensien und Lotusblüten. Auf dem Burggelände befinden sich ein Ninja Museum sowie ein Samurai Museum.

    7. Miura Halbinsel

    Sonnenuntergang am Strand, Kanagawa Präfektur
    Sonnenuntergang am Strand, Kanagawa Präfektur (Foto: Yuji Fugii, Unsplash)

    Die Miura Halbinsel bietet abwechslungsreiche Natur und malerische Aussichten. Diese Gegend von Kanagawa ist berühmt für die weiten Strände und die zerklüftete Küste. Die Westküste von Zushi bis Hayama beherbergt eine Reihe von Stränden mit fantastischem Blick auf das Meer, den Fuji und die Izu Halbinsel in der Ferne. Der Zushi Strand ist hierbei besonders beliebt. Da es zudem überall kleine Fischerdörfer gibt, kann man hier auch die frischesten Meeresfrüchte genießen.

    8. Kawasaki

    Doraemon ist sehr beliebt
    Doraemon ist sehr beliebt (Foto: Bin Jaleel Almanza, Unsplash)

    Kawasaki liegt zwischen Tokyo und Yokohama und bietet eher stark industrialisierte Ansichten. Wer jedoch Doraemon liebt, ist hier genau richtig, denn im Fujiko F. Fujio Museum kann man alles über die berühmte Roboterkatze lernen, die in die Vergangenheit reist, um sich mit einer Gruppe von Kindern anzufreunden. Man muss vorab allerdings eine Reservierung vornehmen.

    Auch interessant ist das Nihon Minkaen, ein Freilichtmuseum mit 25 Gebäuden aus der Edo-Zeit (1603-1867), sowie Werkzeugen und Instrumenten. Hierzu gehören traditionelle Bauernhäuser wie ein Gasshozukuri-Bauernhaus aus der Gegend von Shirakawago, Samurai-Häuser, Kaufmannshäuser, ein Schrein und eine Kabuki-Bühne. Traditionelle Handwerkskünste werden hier ebenso vorgeführt.

    9. Yugawara Onsen

    Entspannung im Onsen, Kanagawa Präfektur
    Entspannung im Onsen, Kanagawa Präfektur (Foto: Rémi Thorel, Unsplash)

    Yugawara ist ein bekannter Ferienort in der Präfektur Kanagawa und berühmt für seine heißen Quellen. Diese sollen eine heilende Wirkung haben. Auch Fußbäder (Ashiyu) werden kostenlos angeboten.

    Es gibt eine Vielzahl traditioneller Veranstaltungen das ganze Jahr über. Eines der Highlights ist das „Yukake Matsuri“, bei dem „Mikoshi“ (tragbare Schreine) getragen werden. Außergewöhnlich ist, dass die Träger*innen währenddessen mit heißem Quellwasser bespritzt werden, während sie durch die Straßen von Yugawara ziehen.

    Da die Sagami-Bucht nur wenige Gehminuten entfernt ist, gibt es außerdem viele Restaurants und Ryokan (japanische Gasthäuser), in denen man Sushi, Sashimi und andere Gerichte aus frischem Fisch und Meeresfrüchten genießen kann.

    10. Sagamiko Illumillion

    Tunnel des Lichts, Kanagawa Präfektur
    Tunnel des Lichts, Kanagawa Präfektur (Foto: Rey Waters, JT)

    Das Sagamiko Illumillion ist eine Lichtershow, die herkömmliche Illuminationen mit diversen Fahrgeschäften kombiniert, welche ebenso festlich geschmückt sind. Diese Veranstaltung findet von Anfang November bis April im Sagamiko Resort Pleasure Forest im Westen Kanagawas statt. Die Installationen umfassen den Einsatz von rund sechs Millionen LED-Glühbirnen.

    Nicht allzu weit entfernt findet man die Präfektur Tochigi, welche viele weitere spannende Attraktionen bietet. Insbesondere Nikko ist ebenso ein beliebtes Ausflugsziel von Tokyo aus.

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