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    Hokkaido – Top 10 Attraktionen

    Hokkaido ist die nördlichste der vier Hauptinseln Japans und gleichzeitig die größte Präfektur. Sie ist weniger stark besiedelt und ein Paradies für Naturliebhaber*innen.

    Hokkaido bietet durch die vielfältige Natur vielerlei Möglichkeiten für Outdoor-Fans – und zwar das ganze Jahr über. In der warmen Jahreszeit, wenn die Natur in voller Blüte steht, bieten Hokkaidos Wanderwege und Seen bemerkenswerte Ausblicke. Im Winter glänzt die Insel mit ihren berühmten Wintersportorten sowie den heißen Quellen und lädt zum Entspannen ein. Für die urbanen Abenteurer sind Hokkaidos Städte, wie Sapporo, Otaru und Hakodate, randvoll mit Museen, Restaurants und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten gefüllt.

    1. Der blaue Teich

    Der blaue Teich in Hokkaido.
    Der blaue Teich in Hokkaido. Foto: okimo / Shutterstock.com

    Der blaue Teich, oder auch Aoiike, liegt in der kleinen Stadt Biei. Das ganze Jahr über zieht es viele Besucher zu dieser Sehenswürdigkeit, um seine unwirkliche Färbung zu bestaunen. Das strahlende Blau wirkt vom späten Frühling bis in den frühen Sommer hinein am lebhaftesten. Das liegt an dem Aluminium im Wasser, das von den Shirahige Fällen heran gespült wird. Der künstlich angelegte Teich ist das Nebenprodukt eines Damms, der angelegt wurde, um Biei vor Schlammlawinen, ausgelöst durch die Ausbrüche des nahen Tokachi Vulkans, zu schützen.

    Im blauen Teich befinden sich auch die Überreste des Waldes, der dort einst stand – Lärchen und Birken, die der Überflutung zum Opfer fielen. An windstillen Tagen wird der Teich zu einem Spiegel, der Besuchern eine perfekte Reflexion des Himmels bietet. Man kann den blauen Teich zu jeder Jahreszeit besuchen und egal ob die Bäume mit glitzerndem Schnee bedeckt sind oder der Teich im Sommer den Himmel spiegelt, seine Einzigartigkeit zieht jeden in seinen Bann.

    2. Die Tomita Farm

    Blühender Lavendel auf der Tomita Farm, Hokkaido.
    Blühender Lavendel auf der Tomita Farm, Hokkaido. Foto: Lesley Photograph / Shutterstock.com

    Die Tomita Farm ist eine beliebte Attraktion in Furano, einer Stadt in Zentral-Hokkaido. An einem klaren Tag ist die Tomita Farm eine Explosion an Farben, ihre Blumen scheinen wie ein Regenbogen mit dem Himmel zu verschmelzen. Die beste Zeit um die Farm zu besuchen ist vom späten Juni bis hinein in den frühen August, wenn die Blumen in voller Blüte stehen. Auch wenn die Farm eine riesige Auswahl an Blüten bietet, ist sie am meisten bekannt für ihre Lavendel Felder. Wenn du den Lavendel in voller Pracht sehen möchtest, empfiehlt sich ein Besuch im Juli. Die Hügel der Farm sind dann in violett getaucht.

    3. Hakodate

    Hakodate bei Nacht.
    Hakodate bei Nacht. Foto: eztokyo / CC BY-NC-SA 2.0

    Die Stadt Hakodate befindet sich an der südlichen Spitze der Insel, eingebettet zwischen der japanischen See und dem Pazifischen Ozean. Durch seine Geschichte als Hafenstadt ist Hakodate für seinen Überfluss an Meeresfrüchten bekannt, die sich in den lokalen Sushi und Reisgerichten wiederfinden. Foodies können sich hier mit einem Spaziergang über den morgendlichen Markt verwöhnen, um den Fang des Tages in Augenschein zu nehmen.

    Hakodate liegt am Fuß des gleichnamigen Berges Mt. Hakodate. Die Aussichtsplattform auf dem Gipfel ist bei Besucher*innen und Einheimischen sehr beliebt. Besonders die Aussicht bei Nacht zählt zu den besten in Japan, da man mit einem Beindruckenden Panorama der Lichter der Stadt belohnt wird. Auch wenn dieser Blick von oben auf Hakodate bemerkenswert ist, sollte man die Stadt auch bei einem ausgedehnten Spaziergang erkunden. Als Heimat vieler einzigartiger Orte, wie dem sternförmigen Park von Fort Goryokaku, dem historischen Motomachi Viertel und dem Onuma Park, bietet Hakodate etwas für alle Interessen.

    4. Akan Nationalpark und Mashu See

    Mashu See in Hokkaido.
    Mashu See in Hokkaido. Foto: Jacques Beaulieu / CC BY-NC 2.0

    Mit atemberaubenden Ausblicken über seine Seen, Wälder und Vulkane gehört der Akan National Park auf der Ostseite der Insel zum Pflichtprogramm in Hokkaido. Zu den ersten in Japan gegründeten Nationalparks gehörend, macht der Überfluss an Naturwundern ihn seit jeher zu einem idealen Ziel für ausgedehnte Wanderungen. Der Park beheimatet drei berühmte Seen: Akan, Kusshuro und Mashu. Wer nicht für alle drei Seen Zeit hat, sollte zumindest den Mashu See besuchen.

    Dieser See zählt mit seinem klaren Wasser und den umgebenen Bergen zu Japans beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten. Die Aussichtsplattformen der Parks bieten Besucher*innen Ausblicke über seine außergewöhnlichen Naturlandschaften. Zudem ist der Mashu See bekannt für den Nebel, der oft das Wasser überzieht und damit eine wunderschöne, verwunschene Atmosphäre schafft.

    5. Shikotsu und Toya Seen

    Der Toya See im Herbst.
    Der Toya See im Herbst. Foto: chatnara / Shutterstock.com

    Der Shikotsu und der Toya See sind beliebte Ziele im gleichnamigen Shikotsu-Toya Nationalpark. Der Park liegt auf der westlichen Seite von Hokkaido, weitab vom Trubel der Großstädte, mit dem Städtchen Shikotsu Kohan als einzigen Posten der Zivilisation in der Gegend. Beide Seen sind Ergebnis vulkanischer Aktivitäten, die tiefe Brüche in der Gegend formten, die sich nach und nach mit Wasser füllten.

    An der Küste des Shikotsu Sees können Besucher*innen Wanderwege entdecken oder auf den Gipfel des Tarumae wandern. Am Toya See kann man hingegen riesige Krater bestaunen, die sich erst vor kurzem durch die Ausbrüche des Usu geformt haben. Nach dem Wandern laden dann an beiden Seen verschiedene Onsen Quellen zum Entspannen ein.

    6. Asahiyama Zoo

    Das Pinguin-Becken im Asahiyama Zoo.
    Das Pinguin-Becken im Asahiyama Zoo. Foto: Martijn Saly / CC BY-SA 3.0

    Der Asahiyama Zoo liegt in einem Vorort von Asahikawa Stadt in Zentral Hokkaido. Der Zoo ist berühmt für seine einzigartigen Gehege. Besucher*innen können mit Pinguinen „schwimmen“, indem sie durch einen Glastunnel spazieren, roten Pandas beim Turnen über Hängebrücken hoch über ihren Köpfen zusehen und noch vieles mehr erleben. Die Besucher tauchen dank der besonderen Atmosphäre des Zoos in eine aufregende und lehrreiche Umgebung ein. Der Zoo beheimatet neben einer großen Auswahl an japanischen auch viele internationale Tiergattungen.

    7. Otaru

    Der malerische Otaru Kanal in Hokkaido.
    Der malerische Otaru Kanal in Hokkaido. Foto: Sean Pavone / Shutterstock.com

    Otaru ist der Name einer kleinen Hafenstadt an Hokkaidos Ostküste. Mit ihrem Charme zieht die Stadt Japaner genauso wie Touristen an. Besucher können entlang des Otaru Kanals spazieren. Alternativ kann man eine Bootstour durch das Altstadtviertel machen. Nachts wird der Kanal zudem von dutzenden traditionellen Öllampen beleuchtet. Die Reflexionen der vielen Lichter auf dem Wasser, zusammen mit den am Kanal gelegenen historischen Gebäuden, sorgen für eine wirklich magische Szenerie.

    Nachdem man Zeit auf dem Wasser verbracht hat, wird es Zeit, Otarus Straßen zu entdecken. Die Stadt ist voller Museen, zum Beispiel das Otaru Museum, sowie Läden voller Souvenirs aus lokalen Glasbläsereien. Natürlich findet man in Otaru – auch als Stadt der Fischer bekannt – die frischesten Meeresfrüchte der Gegend.

    8. Sapporo

    Die Stadt Sapporo im Winter.
    Die Stadt Sapporo im Winter. Foto: Hokkaido Tourism

    Sapporo ist Hokkaidos Hauptstadt und Japans fünftgrößte Stadt. Sie ist eines der beliebtesten Ziele in Hokkaido. Die Stadt glänzt im Winter durch ihre berühmten Ski- und  Snowboard Pisten sowie dem jährlichen Schneefestival. Dieses berühmte Schneefestival findet jedes Jahr für eine Woche im Februar statt. Die exquisiten Schneeskulpturen und viele Stände mit warmem Essen und Getränken bieten die Kulisse für allerlei Aktivitäten rund um den Schnee, wie Schlittenfahren und Schlittschuhlaufen. Die feierliche Atmosphäre des Festivals wirkt Wunder gegen den frostigen Winter.

    In Sapporo gibt es auch den Odori Park, einen öffentlichen Park im Zentrum der Stadt, der in der warmen Jahreszeit sehr beliebt ist. Gefüllt mit Blumen, Bäumen und Springbrunnen wird er zum Ort der Entspannung in dieser lebhaften Stadt. Eine Attraktion im Odori Park ist der Sapporo Fernsehturm. Das Design des Gebäudes basiert auf dem des Eiffelturms. Der Turm bietet von seiner Spitze einen tollen Ausblick über die Stadt. Für Bierliebhaber*innen bietet das nahegelegene Sapporo Biermuseum Brauereitouren und Bierverkostungen an! Unvergessen für Besucher*innen bleibt auch ein Ausflug in Sapporos Restaurants, wo man die lokale Küche erleben kann. Wollhandkrabben und Ramen Nudeln sind die Spezialitäten der Region.

    9. Shiretoko National Park

    Der Shiretoko Nationalpark in Hokkaido.
    Der Shiretoko Nationalpark in Hokkaido. Foto: Tatsuo Nakamura / Shutterstock.com

    Der Shiretoko National Park liegt auf der Shiretoko Halbinsel auf der Ostseite der Insel. Der Nationalpark liegt weit entfernt von den bevölkerten Gegenden Hokkaidos und daher bekannt für seine unberührte Natur. 2005 wurde er sogar zum Weltnaturerbe der UNESCO ernannt. Die Abgelegenheit der Gegend macht ihn zu einem idealen Ziel für Wanderer, die nach einem Rückzugsort aus dem hektischen modernen Leben suchen.

    Besucher*innen genießen die Seen, Wasserfälle, Wälder und Berge des Nationalparks, der mit Rotwild, Füchsen, Braunbären und Adlern über ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Wildleben verfügt. Wer die Shiretoko Halbinsel vom Wasser aus entdecken möchte, für den werden auch Naturkreuzfahrten entlang der Küste angeboten. Während dieser Fahrten können Besucher*innen auch das Leben im Wasser, wie zum Beispiel Delfine und Wale, beobachten.

    10. Niseko

    Niseko ist ein Paradies für Wintersportler*innen.
    Niseko ist ein Paradies für Wintersportler*innen. Foto: cjmac / Shutterstock.com

    Niseko ist eine Stadt auf der südwestlichen Seite Hokkaidos, die weltbekannt für ihre Skigebiete ist. Aus aller Welt reisen Besucher*innen an, um den herausragenden Pulverschnee zu erleben, welcher unvergessliche Ski- und Snowboard Erlebnisse ermöglicht. Nisekos Skigebiete bieten hierfür unzählige Abfahrten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sowie Tiefschneefahrten abseits der Piste.

    Wegen der vielen ausländischen Besucher*innen ist die Beschilderung praktischerweise auch in Englisch verfügbar, was das Navigieren vor Ort sehr einfach macht. Von den vielen Skigebieten in der Region sind dies die meistbesuchten: Grand Hirafu, Niseko Village und Annupuri. Grand Hirafu und Niseko Village sind mit Restaurants, Bars und Läden ausgestattet, während Annupuri eher etwas ruhiger ist. Egal welches Resort man letzten Endes für seinen Aufenthalt wählt, die Vielfalt von Nisekos Unterkünften und Aktivitäten stellen sicher, dass auch abseits der Piste genauso viel Unterhaltung und Spaß zu finden ist, wie bei den Abfahrten durch den tollen Pulverschnee!

    Vom hohen Norden geht es weit in den Süden, wo du die Top 10 Attraktionen in Nagasaki findest.

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