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Gifu – Top 10 Attraktionen

Die Präfektur Gifu liegt zentral in der Region Chubu auf Japans Hauptinsel Honshu. Die Präfekturhauptstadt Gifu ist reich an Geschichte und die in den Bergen der Präfektur gelegenen Dörfer sind beliebte Ausflugsziele.

In Gifu fand im Jahr 1600 die Schlacht von Sekigahara statt, aus der Tokugawa Ieyasu siegreich hervorging. Dieser bedeutende Sieg ermöglichte es ihm, die Shogunat- und Familiendynastie zu gründen, die bis 1868 andauerte. Neben diesem geschichtsträchtigen Ort bietet die Präfektur zudem traumhafte Natur, bergige Landschaften rund um die Hida Region und tief in die Berge eingenistete Dörfer wie Takayama oder das UNESCO-Weltkulturerbe Shirakawago.

Nachfolgend und in beliebiger Reihenfolge die Top 10 Attraktionen, die bei einer Reise nach Gifu nicht fehlen sollten:

1. Takayama

Takayama in Gifu
Die Straßen in Takayama sind von alten Häusern gesäumt (Foto: Héctor García / CC BY-NC-SA 2.0)

Die kleine Stadt Takayama (jap.: 高山) befindet sich in der bergigen Hida Region (jap.: 飛騨) im Norden der Präfektur Gifu. Wie viele Städte der Region wird oft der Präfix Hida vorgesetzt, damit die Städte nicht mit anderen Städten desselben Namens in anderen Teilen Japans vertauscht werden. Aus diesem Grund wird die Stadt auch Hida Takayama genannt. Takayama ist aufgrund ihrer Lage, des traditionellen Charmes sowie der wunderbar erhaltenen Altstadt besonders bei Reisenden beliebt, die das ländliche Japan erleben möchten. Takayama war während der Edo Zeit (1603-1868) eine Kaufmannsstadt und bekannt für qualitativ hochwertiges Holz und gut ausgebildete Tischler. In der Altstadt, insbesondere der Straße Sannomachi, sind viele der alten Häuser heute noch gut erhalten. Dort befinden sich Geschäfte, Kaffeehäusern und Sake-Brauereien, die zum Teil mehrere hundert Jahre alt sind.

Im Shiroyama Park am östlichen Stadtrand befinden sich die Ruinen der alten Burg von Takayama und das Gebiet kann über den Higashiyama Wanderweg erkundet werden. Wer in Takayama ist, sollte auch den Hachiman Schrein sowie den Takayama Schrein besuchen. Ein weiteres Highlight der Stadt ist der täglich stattfindende Morgenmarkt, auf welchem lokales Obst und Gemüse sowie kleine Souvenirs verkauft werden. Eine ca. 10 minütige Busfahrt von Zentrum entfernt befindet sich das Open Air Museum Hida no Sato, welches traditionelle Gassho-Bauernhäuser und andere Bauwerke aus der Edo Zeit beheimatet.

Takayama ist mit dem Hida Limited Express Zug zu erreichen, der die Städte Toyama in der Präfektur Toyama im Norden mit der Stadt Nagoya in der Präfektur Aichi im Süden verbindet. Wer von Tokyo aus anreist, kann mit einem Nohi Express Bus von dem Bahnhof in Shinjuku bis Takayama durchfahren. Weitere Informationen können auf der offiziellen Webseite gefunden werden.

2. Shirakawago und Gokayama

Shirakawago in Gifu
Ansicht von oben: Das Dorf Shirakawago in Gifu (Foto: Héctor García / CC BY-NC-SA 2.0)

Das Dorf Shirakawago (jap.: 白川郷) und das benachbarte Dorf Gokayama (jap.: 五箇山) befinden sich im Shogawa Flusstal in den Bergen der Hida Region im Norden von Gifu. Diese kleine Bergsiedlung war einst aufgrund der hohen Berge und starkem Schneefall relativ abgelegen und die Interaktion mit benachbarten Regionen war begrenzt. Aus diesem Grund entwickelte sich in den Dörfern ein etwas eigener Lebensstil und einzigartige kulturelle Praktiken. Die beiden Dörfer sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbe.

Besonders berühmt sind die Dörfer für ihre traditionellen Gassho-Bauernhäuser, von denen einige mehr als 250 Jahre alt sind. Viele bieten Übernachtungsmöglichkeiten als Minshuku (jap.: 民宿, familiengeführte Bed & Breakfast im japanischen Stil) oder auch Ryokan an. Von Takayama aus eignet sich Shirakawago, vor allem der Bereich Ogimachi, gut für einen Tagesausflug. Gokayama hingegen ist etwas schwieriger zu erreichen und nicht ganz so „modern“, dafür aber auch weniger überfüllt als Shirakawago. Die Dörfer haben zu jeder Jahreszeit ihren Charme, sind aber besonders im Winter, wenn die Häuser von einer dicken Schneedecke bedeckt sind und von winterlichen Illuminationen erleuchtet werden, beliebt.

Von Takayama aus fährt ein Bus der Nohi Group nach Shirakawago. Der Hauptverkehrsknotenpunkt ist Ogimachi, von wo auch Busse nach Gokayama fahren. Weitere Informationen zur Anreise, Übernachtungsmöglichkeiten und den Dörfer können auf der offiziellen Webseite gefunden werden.

3. Furukawa

Hida Furukawa In Gifu
Winterliche Szene: ein kleiner Kanal zieht sich durch Hida Furukawa in Gifu (Foto: Raita Futo / CC BY 2.0)

Auch die kleine Stadt Furukawa ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sie wird auch Hida Furukawa gennant und liegt ganz in der Nähe von Takayama in den Bergen des Hida Gebirges in Gifu. Furakawa war in der Edo Zeit aufgrund von Holzressourcen der umliegenden Berge sehr wohlhabend. Die am Flussufer gelegene Stadt ist voller historischer Holzgebäude, von Kanälen gesäumten Straßen, Tempeln und Museen. Im Gegensatz zu Takayama ist die Stadt weniger voll und versprüht eine wunderbar ruhige Atmosphäre.

Ein beliebtes Viertel ist Setakawa to Shirakabedozo, wo sich ein mit Karpfen gefüllter Kanal (jap.: 瀬戸川, setogawa) zwischen weiß gestrichenen Lagerhäusern und traditionellen Holzhäuser entlangzieht. In der Nähe befindet sich auch der Honkoji Tempel, der mit lokalen Holzarbeiten kunstvoll verziert ist. Ebenfalls in dem Viertel befinden sich das Takumikan Museum und die Festival Halle, in der über das jährlich stattfindende Furukawa Festival informiert wird. Die Stadt diente zudem als Inspiration für viele Szenen des Films „Your Name“ (jap.: 君の名は) von Makoto Shinkai, was zu ihrer steigenden Beliebtheit führte.

Hida Furukawa ist von Takayama aus in ca. 20 Minuten mit der Bahn zu erreichen. Weitere Informationen können auf der offiziellen Webseite der Region Hida gefunden werden.

4. Okuhida

Okuhida in Gifu
Tolle Natur in Okuhida in Gifu (Foto: Vion Yeow / Unsplash)

Okuhida (jap.: 奥飛騨) ist eine etwas abgelegene Region der Präfektur Gifu in den Bergen der nördlichen japanischen Alpen. Sie liegt östlich von Takayama an der Grenze zur Präfektur Nagano. Die Region ist bekannt für ihre heißen Quellen. Es gibt hier viele traditionelle Ryokan, in denen man übernachten kann und in der unberührten Natur gibt es viele Rotenburo-Bäder, in denen man die Umgebung unter freiem Himmel genießen kann. Besonders beliebt ist Hirayu Onsen, welche als älteste Onsen-Stadt in Okuhida gilt.

Ein weiteres Highlight der Region ist die Shinhotaka Ropeway. Diese Seilbahn ist eine der einzigartigsten Japans. Zum einen steigt sie über 1.000 Meter an der Seite des Hotake Gebirges hinauf, was den größten Höhenunterschied des Landes ausmacht. Des Weiteren besitzt die Seilbahn Doppeldecker-Gondelwagen, welche die ersten ihrer Art in Japan sind. Die Bergstation der Bahn liegt auf 2.150 Metern und bietet Besucher*innen eine tolle Aussicht auf die Region Okuhida. Vom Gipfel ausgehend führen mehrere Wanderwege zu benachbarten Bergen.

Wer die Region Okuhida besuchen möchte, sollte von der Stadt Hirayu, dem Hauptverkehrspunkt der Region, starten. Hirayu Onsen liegt auf der Buslinie zwischen Takayama und Matsumoto in der Präfektur Nagano. Von dort aus fahren lokale Busse zu den anderen Onsen-Städten sowie zur Talstation der Shinhotaka Ropeway. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite.

5. Gujo Hachiman

Gujo Hachiman in Gifu
In Gujo Hachiman in Gifu kann man einen Hauch vom alten Japan spüren (Foto: Ishibashi Shunsuke / CC BY-NC-SA 2.0)

Gujo Hachiman ist eine historische Burgstadt in den Bergen nördlich der Stadt Gifu und südlich von Takayama. Die kleine Stadt liegt an einer alten Handelsroute in einem Tal, in dem die Flüsse Yoshida, Kodara und Nagara zusammenlaufen und einen natürlichen Wassergraben um die Stadt bilden. Die kleinen Kanäle, Brunnen und Wasserwege können überall in der Stadt gefunden werden und werden heute, wie auch schon im 17. Jahrhundert von den Anwohnern zum Waschen von Reis, Gemüse oder Wäsche benutzt. In Gujo Hachimans sind zudem viele alte, gut erhaltene Holzgebäude und Ryokan, sodass Besucher*innen hier einen Hauch vom alten Japan spüren können.

Neben dem historischen Stadtkern gibt es in Gujo Hachiman auch eine Burg. Sie wurde 1933 nach mehrfacher Zerstörung restauriert. Man erreicht sie vom Zentrum der Stadt nach einer ca. 25 minütigen Wanderung hinauf auf einen Berg und von der Burg bietet sich einetolle Aussicht auf die Stadt. Eine weitere Attraktion sind die Lebensmittel-Replika, die in vielen japanischen Restaurants zu finden sind. Die Stadt ist seit Jahrzehnten ein Zentrum für die Herstellung dieser Replika und besitzt mehrere Produktions- und Werkstätten. Gujo Hachiman ist vor allem für sein jährliches Gujo Odori Festival bekannt, das von Mitte Juli bis Mitte September 31 Nächte dauert. Während Obon im August feiern hier tausende Tänzer vier Nächte mit durchgehendem Straßentanz.

Am bequemsten ist Gujo Hachiman aus der Stadt Nagoya in der Präfektur Aichi zu erreichen. Ein Bus der Nohi Group verbindet die Stadt mit Takayama und hält auf der Strecke in Gujo Hachiman. Weitere Informationen zur Anreise sowie zu Attraktionen in Gujo Hachiman können auf der offiziellen Webseite gefunden werden.

6. Gero Onsen

Gero Onsen in Gifu
Gero Onsen: traditionelle Onsen-Stadt in Gifu (Foto: Syoko Matsumura / CC BY 2.0)

Gero Onsen (jap.: 下呂温泉) ist eine Onsen-Stadt und befindet sich am Ufer des Flusses Hida südlich von Takayama. In der Edo Zeit galt Gero Onsen aufgrund der Wasserqualität als eines der drei besten Onsen Japans (nihon sanmeisen). Bis heute hat die Stadt, die sich seither weiterentwickelt hat und urbaner ist als damals, die besondere Qualität des Wassers bewahrt. Das Wasser hier soll besonders gut bei Hautbeschwerden und Rheuma helfen.

Über die ganze Stadt verteilt sind Hotels und Ryokan mit heißen Quellen. Zudem gibt es kostenlose Rotenburo (Freiluftbäder) und einige öffentliche Badehäuser. In ganz Gero verstreut gibt es zudem zahlreiche Fußbäder. In der Nähe der zentral gelegenen Brücke befindet sich ein großes Rotenburo, in dem Besucher*innen kostenlos baden können. Allerdings verfügt es über keinerlei Sichtschutz und man ist den Blicken von Passanten ausgesetzt. Wer mehrere Bäder besuchen möchte, kann einen yumeguri tegata kaufen. Dieser hölzerne Spa-Pass erlaubt Zugang zu bis zu drei Bädern.

Neben den zahlreichen Onsen gibt es in Gero auch mehrere Schreine und Tempel sowie das Gero Onsen Gassho Mura, ein Open-Air-Museum, in dem sich traditionelle Gassho-Bauernhäuser befinden. Von Takayama aus ist Gero Onsen in knapp einer Stunde erreichbar. Weitere Informationen können auf der offiziellen Webseite nachgelesen werden.

7. Burg Gifu

Burg Gifu
Der vierstöckige Turm der Burg Gifu (Foto: Jim George / CC BY-NC-ND 2.0)

Die Burg Gifu befindet sich in der gleichnamigen Stadt in Süden der Präfektur Gifu. Die Anfang des 13. Jahrhunderts als Burg Inabayama erbaute Burg liegt auf dem Berg Kinka im Stadtzentrum. Die heutige Burg Gifu besteht aus einem vierstöckigen und einem dreistöckigen Hauptgebäude. Beide Gebäude wurden 1956 umgebaut und gelten seither als ein beliebtes Wahrzeichen der Stadt Gifu. In den Gebäuden befindet sich das Gifu Castle Museum, Ausstellungen und Galerien, sowie eine Aussichtsplattform, von der aus man einen wunderbaren Blick über die Stadt hat.

Auf dem Burggelände befinden sich neben den Hauptgebäuden weitere alte Burganlagen, eine Aussichtsplattform, ein Restaurant sowie Toiletten. Vom Gifu Park am Fuße des Bergs Kinka aus führt eine Seilbahn zur Burg hoch. Zudem kann man die Burg auch über einen Wanderweg erreichen, der in der Nähe des Parkes startet. Die Burg ist von 09:30 bis 16:30 Uhr geöffnet und der Eintritt kostet ¥200 (ca. 1,60 Euro). Vom Bahnhof Gifu aus fährt ein lokaler Bus in ca. 20 Minuten zum Park. Weitere Informationen können auf der offiziellen Webseite nachgelesen werden.

8. Shohoji Tempel

Shohoji Tempel in Gifu
Der Gifu Daibustu im Shohoji Tempel (Foto: Michelle Ishiki / JT)

Der Shohoji Tempel (jap.:正法寺) befindet sich in der Stadt Gifu gegenüber des Gifu Parks. Der Tempel der Obaku Sekte des japanischen Zen-Buddhismus ist ein Untertempel des Manpukuji Tempels in der Stadt Uji der Präfektur Kyoto. Das Äußere des 1638 gegründete Tempels weist viele Elemente im chinesischen Stil auf. In der Nähe befinden sich verschiedene Museen, beispielsweise das Nawa Insekten Museum oder das Gifu Geschichtsmuseum.

Der Tempel beherbergt den Gifu Daibutsu (Großer Buddha von Gifu), eine riesige Statue von Shaka Nyorai, die dem Buddha im Todaiji Tempel in Nara nachempfunden sein soll. Die 13 Meter hohe Statue besteht aus Holz und verflochtenem Bambus, welches mit einer Schicht Ton überzogen wurde. Die Oberfläche ist mit einer Lackschicht gehärtet und mit Blattgold und verschiedenen buddhistischen Sutras bedeckt. Sie wurde 1832 fertiggestellt und ist die größte Trockenlack-Statue Japans. Neben dem Daibutsu finden Besucher*innen im Tempel auch viele aus Holz geschnitzte kleine Buddhastatuen.

Der Shohoji Tempel ist von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und der Eintritt kostet ¥200 (ca. 1,60 Euro). Vom Bahnhof Gifu aus fährt ein lokaler Bus. Nach ca. 20 Minuten kann man an der Haltestelle Gifukoen Rekishihakubutsukan-mae aussteigen und zu Fuß zum Tempel laufen. Weitere Informationen können auf der offiziellen Webseite der Stadt Gifu nachgelesen werden.

9. Sekigahara

Sekigahara in Gifu
Verschiedene Monumente erinnern an die bedeutenste Schlacht der Samurai (Foto: Yasuhisa Yamazaki / CC BY 2.0)

Die Stadt Sekigahara (jap.: 関ヶ原) befinden sich in der Fuwa Region im Westen von Gifu. Sie ist vor allem für die Schlacht von Sekigahara bekannt, welche auf einer Ebene außerhalb der Stadt ausgetragen wurde. Sie gilt als die größte und wichtigste Schlacht der japanischen Feudalgeschichte. Die Schlacht fand am 21. Oktober 1600 zwischen den Fraktionen von Tokugawa Ieyasu und einer Koalition verschiedener Clans, die Toyotomi gegenüber loyal waren, statt. Sie war der Wendepunkt langer Bürgerkriege und beendete die Sengoku Zeit. Der siegreiche Tokugawa Clan herrschte fortan über Japan, das Tokugawa Shogunat wurde geschaffen und bis zum Ende der Edo Zeit (1868) war Japan nach außen hin abgeschottet.

Auf der Ebene, wo die Schlacht stattfand, befinden sich heute mehrere Monumente und Gedenktafeln. Durch die Gegend zieht sich der Fluss Ai und man kann gemütlich durch die friedliche Landschaft spazieren. In Sekigahara gibt es zudem das Gifu Sekigahara Battlefield Memorial Museum, in dem Besucher*innen das historische Ereignis mithilfe modernster Technik nacherleben können. Eine weitere Attraktion ist der Themenpark Sekigahara Warland (jap.: 関ヶ原ウォーランド), in dem die Schlacht mit lebensgroßen Modellen japanischer Soldaten nachgestellt ist.

Vom Bahnhof JR Gifu in der Stadt Gifu erreicht man Sekigahara in unter einer Stunde mit einem lokalen Zug. Weitere Informationen können auf der offiziellen Webseite gefunden werden. 

10. Yoro Park

Yoro Park in Gifu
Erlebe verschiedene Perspektiven im Yoro Park vor traumhafter Kulisse (Foto: shin–k / CC BY-NC-SA 2.0)

Der Yoro Park (jap.: 養老公園, yoro koen) ist ein großflächiger Park, der sich am Fuße des Yoro Gebirges in Nishimino im Südwesten von Gifu befindet. Auf dem Gelände des weitläufigen Parks befindet sich ein Minigolfplatz, ein 6-Loch-Golfplatz, Tempel und Schreine sowie verschiedene Naturschauspiele. Ein besonders beliebter Ort dort ist der Yoro Wasserfall, der sich am westlichen Ende des Parks befindet. Der Park verfügt außerdem über ein Restaurant, öffentliche Toiletten, einen Informationsbereich sowie die Yoro Camp Site, wo man übernachten kann. Im Park befinden sich zudem 3.000 Kirschbäume und viele Ahornbäume, welche ihn besonders im Frühjahr und Herbst zu einem beliebten Ausflugsziel machen.

Auf dem Gelände befindet sich auch „The Site of Reversible Destiny“. Dieser Bereich ist eine Mischung aus künstlerischen und architektonischen Elementen, die sich in die natürliche Umgebung des Parks einfügen. Er wurde von dem international anerkannten Künstler Shusaku Arakawa und seiner Frau, der amerikanischen Architektin Madeline Gins, entworfen. Die Installation im Freien führt mit labyrinthartigen Wegen zwischen den grasbewachsenen Hügeln und Senken des Parks hindurch. Durch die Elimination horizontale und vertikale Linien und die Erschaffung künstlicher Horizonte soll der angeborene Sinn für Gleichgewicht und Perspektive bei Besucher*innen gestört werden, und dies soll zu einer veränderten Körper- und Bewusstseinswahrnehmung führen.

Der Yoro Park ist von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, bis 16:30 Uhr hat man Einlass zum „The Site of Reversible Destiny“. Der Eintritt zum Park ist kostenlos, für die verschiedene Attraktion zahlt man. „The Site of Reversible Destiny“ kostet ¥770 (ca. 6,25 Euro). Weitere Informationen rund um den Park können auf der offiziellen Webseite nachgelesen werden.

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