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    Fukushima – Top 10 Attraktionen

    Fukushima im nördlichen Teil der Hauptinsel Japans ein herrlicher Ort, der Geschichte mit Ruhe und traumhafter Landschaft verbindet.

    Hier findest du unsere Top 10 der absoluten Highlights in Fukushima:

    1. Ouchi-juku in Shimogo

    Die kleine ehemalige Poststadt Ouchijuku in Fukushima im Winter.
    Die kleine ehemalige Poststadt Ouchijuku in Fukushima im Winter. Foto: Tom Roseveare

    Diese ehemalige Poststation lag einst auf der Route, welche Teile der Tohoku Region mit den Mausoleen der Shogune in Nikko verband. Auch heute noch ist Ouchijuku erstaunlich schön in seiner Ursprungsform erhalten und lässt seine BesucherInnen in die Edo Zeit eintauchen. Die kleinen traditionellen Häuser beherbergen Souvenir-Shops und kleine Restaurants, welche regionale Köstlichkeiten wie beispielsweise handgemachte Soba Nudeln anbieten. Den besten Aussichtspunkt hat man von einem nahen Schrein. Von hier aus hat man den perfekten Blick über das ganze Dorf und kann ein passendes Erinnerungsfoto schießen.

    2. Die Burg Tsuruga

    Die Burg Tsuruga in Fukushima spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte Japans.
    Die Burg Tsuruga in Fukushima spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte Japans. Foto: Tom Roseveare

    Als eine der bedeutendsten Burgen der Tohoku Region und Fukushima ist die Burg Tsuruga. Sie ist vor allem durch ihre tragende Rolle im japanischen Boshin Bürgerkrieg bekannt und war eine der letzten Stützpunkte der Samurai. Dabei wurde die Burg zerstört, jedoch in den 1960er Jahren wieder aufgebaut und in ein Museum umgewandelt. Die Burg ist die einzige, welche rote Ziegel auf dem Dach trägt, außerdem ist das umliegende Gelände ein herrlicher Ort, um im Frühjahr die Kirschblüte zu bewundern oder im anliegenden Teehaus bei einer Tasse Matcha Grüntee zu entspannen.

    3. Sazaedou am Iimoriyama

    Die Sazaedou Pagode bei Iimoriyama in Fukushima.
    Die Sazaedou Pagode bei Iimoriyama in Fukushima. Foto: Tom Roseveare

    Der Iimori Berg am Rande der Stadt Aizu Wakamatsu in Fukushima war der traurige Schauplatz des rituellen Selbstmordes einer Gruppe von jungen Samurai, genannt die Byakkotai, alias das Weiße Tiger Corps. Als sie die Burg Tsuruga in der Ferne brennen sahen, glaubten sie an ihre Niederlage und nahmen sich gemeinsam das Leben. Ihnen sind dort nun Museen und Gedenktafeln gewidmet, außerdem findet man dort die beeindruckende Sazaedou Pagode, ein einmaliges in einer Doppelhelix angelegtes Gebäude, welches vollständig aus Holz erbaut wurde.

    4. Gran Deco Ski Resort + Bandai-Azuma Skyline

    Die beeindruckende Bandai-Azuma Skyline in Fukushima.
    Die beeindruckende Bandai-Azuma Skyline in Fukushima. Foto: Tom Roseveare

    Das Gran Deco Skiresort ist eines der Top-Winterziele in Fukushima und bietet ideale Wintersportbedingungen, sowohl für Skifahrer als auch für Snowboarder. In den wärmeren Monaten kann man hier auf unzähligen Wanderwegen die atemberaubende Umgebung des Bandai-Asahi Nationalparks bewundern. Im Herbst bietet die Gegend um den Bandai-Azuma Skyline Pfad einen unverwechselbaren Blick auf das gefärbte Laub und ist damit auch bei Tokyotern sehr beliebt als kleine Auszeit.

    5. Tonohetsuri Brücke

    Die Tonohetsuri Brücke führt an beeindruckenden Landschaften in Fukushima vorbei.
    Die Tonohetsuri Brücke führt an beeindruckenden Landschaften in Fukushima vorbei. Foto: Tom Roseveare

    Tonohetsuri ist ein Begriff im alten Aizu Dialekt und bedeutet so viel wie „Klippe, die den Fluss überblickt“ und sie wird diesem Namen auch absolut gerecht. Das Naturwunder besteht aus einer knapp 200 Meter langen Felsformation, deren einmalige Form sich über Jahrhunderte hinweg so entwickelt hat. Auch der Wald entlang der Klippen ist ein beliebter Ausflugsort in Fukushima und bietet im Herbst bunt gefärbtes Laub. Eine Brücke führt über den Fluss bis hin zu den Klippen, allerdings ist sie teilweise aufgrund von Überflutungen nicht begehbar.

    6. Nanokamachi Straße

    Idylle und Edo-Flair in Aizu Wakamatsu, Fukushima.
    Idylle und Edo-Flair in Aizu Wakamatsu, Fukushima. Foto: Nicole Kirchmeyr

    Die historische Nanokamachi Straße befindet sich unweit der Altstadt von Aizu Wakamatsu. Sie ist gesäumt mit traditionellen Kunsthandwerksläden, welche typische Produkte aus der Region anbieten – wie beispielsweise das akabeko (eine rote Kuh, die Unglück abwenden soll), Aizus berühmte Kerzen und die besonders schönen Lackwaren, für welche die Gegend ebenfalls bekannt ist. Auch ein paar Sake-Brauereien findet man hier – eine perfekte Gelegenheit, um die regionalen Marken zu verkosten. Die Nanokamachi Straße ist sehr leicht mit dem Aizuwakamatsu Loop Bus zu erreichen, welcher die wichtigsten Bahnstationen der Stadt miteinander verbindet.

    7. Abukuma-do

    Die Abukuma Höhle in Fukushima ist beeindruckend.
    Die Abukuma Höhle in Fukushima ist beeindruckend. Foto: Yuichi Hayakawa (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/?ref=ccsearch&atype=rich)

    Abukuma-do, oder auch Abukuma Höhle ist die einzige Kalkstein-Höhle in Fukushima. Die beeindruckenden Stalaktiten und Stalagmiten haben sich über Millionen von Jahren gebildet und tragen teilweise sogar Namen, wie beispielsweise der „Weihnachtsbaum“ oder der „Drachen-Palast“. Eine Route führt über verschiedene Pfade und Treppen durch die Höhle, einige davon sind allerdings sehr schmal und dunkel. Die Abukuma Höhle ist das perfekte Ziel in den heißen Sommermonaten, denn in ihrem Inneren hat es das ganze Jahr über 15 Grad.

    8. Noguchi Museum

    Auch wenn einem der Name Hideyo Noguchi vielleicht nicht direkt etwas sagt, so haben einige mit Sicherheit schon sein Gesicht gesehen – nämlich auf der ¥1000 Banknote. In Fukushima kann man sein Museum besuchen und dabei herausfinden, wie sich dieser Mann den Platz auf einer Banknote verdient hat. Neben einigen anderen Errungenschaften entwickelte er den ersten Impfstoff gegen Gelbfieber und entdeckte außerdem den Syphilis-Erreger. Seine Arbeiten brachten ihm sogar eine Nominierung für den Nobelpreis ein. Die Gedenkhalle zeigt auch einen Teil seiner Wohnung aus der Meiji Zeit.

    9. Goshikinuma See

    Goshikinuma, oder auch „die fünf farbigen Sümpfe“ genannt, ist eine Reihe an Teichen und Seen, welche sich im Bandai-Asahi Nationalpark befinden. Die verschiedenfarbigen Seen wurden bei einer Eruption 1887 geformt, als verschiedene Mineralien in die Umgebung abgegeben wurden. Algen und Oxidation sorgten später für die unterschiedlichen Farbtöne. Ein Wanderweg führt vom Urabandai Besucherzentrum zu einigen der Seen und ist in einer guten Stunde zu bewältigen.

    10. Gourmet Highlights

    Tonkatsu, paniertes Schweinefleisch - eine Spezialität der Präfektur Fukushima.
    Tonkatsu, paniertes Schweinefleisch – eine Spezialität der Präfektur Fukushima. Foto: Tom Roseveare

    Fukushima bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, lokale Spezialitäten zu entdecken. Die sogenannten Kitakata Ramen im westlichen Teil der Präfektur gelten als eine der beliebtesten Nudelsorten Japans und sind wegen ihrer flachen Form und der angenehmen Textur besonders beliebt. Fukushima Stadt dagegen ist besonders für seine emban Gyoza Teigtaschen bekannt, die man dort überall findet. Außerdem ist die gesamte Präfektur ein beliebtes Obstanbaugebiet und gerade für die dort wachsenden Pfirsiche bekannt, welche auch gerne zu Marmeladen und anderen Produkten verarbeitet und überall angeboten werden.

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