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    Fukui – Top 10 Attraktionen

    Die Präfektur Fukui liegt an der Küste des Japanischen Meeres in der Chubu Region. Sie bietet eine Vielzahl an historischen und kulturell bedeutsamen Stätten und ist daher besonders interessant für Geschichtsfans.

    Egal, ob man sich für Dinosaurier, Burgen, Tempel oder wunderschöne Naturkulissen interessiert, hier findet jeder etwas für den eigenen Geschmack. Daher folgen hier die Top 10 Sehenswürdigkeiten, die man sich bei einem Besuch in der Präfektur nicht entgehen lassen sollte:

    1. Fukui Dinosaurier Museum

    Dinosaurier in Fukui
    Dinosaurier in Fukui (Foto: Takako Sakamoto, JT)

    Das Fukui Dinosaurier Museum ist eines der führenden Museen auf diesem Gebiet in ganz Asien und liegt in der Stadt Katsuyama. Es wurde 2000 gegründet und liegt nur etwa 5 Kilometer von Japans größter Ausgrabungsstätte entfernt, in welcher immer wieder bedeutende fossile Funde gemacht wurden.

    Mehr als 40 Dinosaurier-Skelette kann man hier anschauen und einige dürfen sogar berührt werden. Neben den umfangreichen Exponaten gibt es auch einige Ausstellungsstücke im Außenbereich vor dem Museum und interessante Sonderausstellungen, die das Herz jedes Dino-Fans höher schlagen lassen.

    2. Eiheiji Tempel

    Eiheiji Tempel in Fukui
    Eiheiji Tempel in Fukui (Foto: Takako Sakamoto, JT)

    Der Eiheiji, der „Tempel des ewigen Friedens“, ist einer der beiden Haupttempel der Soto-Schule des Zen-Buddhismus. Er befindet sich etwa 15 Kilometer östlich von der Stadt Fukui und ist heute ein aktives Kloster. Der Tempel wurde 1244 von Dogen gegründet, dem buddhistischen Gelehrten, der 1228 das Soto-Zen von China nach Japan brachte.

    Noch heute widmen sich in Eiheiji über hundert Mönche mit ganzem Herzen der Praxis des „Shikantaza“, der Vollkommenheit der Zen-Praxis in jeder Handlung des täglichen Lebens. Der große Tempelkomplex besteht aus über 70 Gebäuden und Strukturen, die durch überdachte Gänge miteinander verbunden sind.

    3. Tojinbo Klippen

    Atemberaubende Klippen
    Atemberaubende Klippen (Foto: Larry Knipfing, JT)

    Die Tojinbo Klippen erstrecken sich einen ganzen Kilometer an der Küstenlinie von Fukui. Über die Jahrtausende von den kraftvollen Wellen des Meeres geformt, haben die Klippen heute eine einzigartige fünf- oder sechseckige Säulenform, die sie so besonders macht. Sehr beliebt sind außerdem die sogenannten Nami no hana („Blumen der Wellen“), welche Blumen-ähnliche Gebilde aus Meeresschaum sind, die von den Wellen im Winter geformt werden.

    4. Maruoka Burg

    Die Maruoka Burg
    Die Maruoka Burg (Foto: Takako Sakamoto, JT)

    Die Maruoka Burg befindet sich in der Stadt Sakai. Sie ist eine von 12 Burgen in ganz Japan, die noch in ihrer Original-Form aus der Edo-Zeit erhalten sind. Die Burg wurde im frühen 16. Jahrhundert erbaut und wechselte im Laufe der Zeit mehrmals die Besitzer. Heute ist das original erhaltene Gebäude ein wichtiges Kulturgut.

    Die dortige Aussichtsplattform bietet einen tollen Blick auf die Umgebung und den Park, welcher mit mehr als 400 Kirschbäumen ein beliebter Ort ist, um die japanische Kirschblüte zu bewundern. Zudem kann man ein kleines Museum besichtigen, das einige Rüstungen, Waffen und Alltagsgegenstände der einstigen Burgherren zeigt.

    5. Ichijodani Ruinen

    Die Ichijodani Ruinen
    Die Ichijodani Ruinen (Foto: Takako Sakamoto, JT)

    Die Ichijodani Ruinen sind die teilweise rekonstruierten Ruinen der Ichijodani Burgstadt in der Präfektur Fukui. Zu ihrer Blütezeit in der Muromachi Periode war die Burgstadt der Stützpunkt des mächtigen Asakura Clans und über 10.000 Einwohner lebten in diesem kulturellen, militärischen und kommerziellen Zentrum. Ichijodani wurde 1573 vollständig zerstört und brannte bis auf die Grundmauern nieder.

    Im Jahr 1967 wurden die Ruinen wieder ausgegraben und ein kleiner Teil der damaligen Stadt konnte rekonstruiert werden. Heute kann man sehen, wie Häuser von Samurai, Kaufleuten und Handwerkern in der Muromachi Periode aussahen. Man kann ebenso die Fundamente der Residenz der Asakura-Fürsten entdecken.

    6. Heisenji Hakusan Schrein

    Heisenji Hakusan Schrein in Fukui.
    Heisenji Hakusan Schrein in Fukui (Foto: MathieuMD | CC BY-SA 4.0)

    Der Heisenji Hakusan Schrein wurde vor ungefähr 1300 Jahren am Zugang des Echizen Pilgerpfades um den heiligen Berg Hakusan errichtet. Er war eine Basisstation für die Pilger und in seinem Umkreis gab es Dutzende von Hallen und Schreinen sowie Tausende von Mönchsunterkünften.

    Der Schrein ist umgeben von 1000 Jahre alten Zedern und beeindruckenden Moosflächen, die der Gegend optisch eine besondere Atmosphäre verleihen. Der originale Schrein brannte im 16. Jahrhundert bis auf seine Grundmauern nieder und wurde zu Beginn der Edo-Zeit wieder aufgebaut.

    7. Echizen Daibutsu

    Der Echizen Daibutsu in Fukui ist 17 Meter hoch.
    Der Echizen Daibutsu in Fukui ist 17 Meter hoch (Foto: Takako Sakamoto/ JT)

    Der Echizen Daibutsu ist mit 17 Metern Höhe die größte sitzende Buddha-Statue Japans. Er wurde nach dem Vorbild der Buddha-Statue in den Longmen-Grotten von Luoyang in der chinesischen Provinz Henan gebaut. Der Echizen Daibutsu befindet sich im buddhistischen Shindaiji Tempel, welcher im Jahr 1987 in der Stadt Katsuyama gegründet wurde und eine sehr moderne und außergewöhnliche Architektur aufweist. Auf dem Gelände befinden sich zudem eine fünfstöckige Pagode, tausende kleinere Buddhas und ein Garten.

    8. Echizen Washi no Sato

    Traditionelle Papierherstellung im Echizen Washi no Sato Papierdorf.
    Traditionelle Papierherstellung im Echizen Washi no Sato Papierdorf (Foto: Jerome Lee/ JT)

    Das Washi Papierdorf in der Stadt Echizen bietet Museen, Manufakturen und Geschäfte rund um das japanische Papier. Das Washi-Papier wird seit Jahrhunderten nach alter Tradition hier hergestellt und es gibt um die 70 Washi Produzenten in der Gegend – von kleinen Manufakturen bis zu großen Fabriken. Im Echizen Washi no Sato findet man alle Informationen zur Papierherstellung und kann auch selbst Hand anlegen und sein eigenes Papier herstellen.

    9. Myotsuji Tempel

    Der Myotsuji Tempel
    Der Myotsuji Tempel (Foto: 663highland, Wikimedia)

    Der Myotsuji ist ein Tempel der Shingon-Sekte. Er befindet sich in der Stadt Obama und wurde 806 vom damaligen Militärherrscher Sakanoue Tamuramaro erbaut. Sowohl die Haupthalle und die dreistöckige Pagode auf dem Gelände beherbergen eine Reihe von Buddha-Statuen, von denen vier zu den Nationalschätzen zählen. Die Statuen und die farbenfrohen Wandmalereien im Inneren der Pagode sind für Besucher*innen nur wenige Male im Jahr zu sehen.

    10. Echizen Ono Burg

    Eine Burg in den Wolken
    Eine Burg in den Wolken (Foto: Keisuke MAEDA, Wikimedia)

    Die Echizen Ono Burg wurde in Kameyama im Jahr 1580 auf einer Höhe von 249 Metern nordwestlich der Stadt Ono errichtet. Von der obersten Etage aus kann man die ganze Stadt überblicken. Obwohl sich bei dem derzeitigen Gebäude um eine Rekonstruktion handelt, sind die ursprünglichen Steinmauern und andere Überreste der Burg noch erhalten. Wenn das Wetter mitspielt, scheint die Burg in den Wolken zu schweben. Dieses Phänomen tritt jedoch nur wenige Male im Jahr auf, meist im November am frühen Morgen. Von Dezember bis März ist die Burg geschlossen.

    Von Fukui nicht weit entfernt liegt die berühmte Präfektur Kyoto mit Top 10 Attraktionen, die ebenfalls ein Highlight auf jeder Japanreise bildet.

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