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    Die geografische Unterteilung Japans im Überblick

    Japans acht Regionen

    Japan ist nicht nur in insgesamt 47 Präfekturen, sondern auch in acht Regionen unterteilt, welche sich in ihrer Landschaft, ihrer Kultur und ihrem Klima grundlegend unterscheiden.

    In diesem Artikel findest du alle Regionen mit ihren Besonderheiten kurz und übersichtlich dargestellt. Japan ist ein Land der Kontraste und es gibt unglaublich viel zu lernen und zu entdecken. Jede dieser acht Gegenden hat ihren eigenen Charme und eine Reise lohnt sich in jede von ihnen!

    Chubu

    Die Chubu Region macht den Großteil von Mittel-Honshu aus und beherbergt neun Präfekturen: Aichi, Fukui, Gifu, Ishikawa, Nagano, Niigata, Shizuoka, Toyama und Yamanashi. Mit ihren massiven und weitläufigen Bergregionen ist die Gegend besonders für Outdoor Aktivitäten und Wintersport bekannt. Chubu ist großteils sehr ländlich geprägt, voller historischer Dörfer, wie z.B. Shirakawago, und reich an traditionellem Kunsthandwerk. Zudem werden hier hochwertiger Tee, Obst und Reis angebaut.

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    Das Dörfchen Shirakawago (Präfektur Gifu) im Winter (Foto: Roméo Gourdon, Unsplash)

    Chugoku

    Chugoku liegt am westlichsten Ende von Japan und umfasst die fünf Präfekturen Hiroshima, Okayama, Shimane, Tottori und Yamaguchi. Sie alle wurden in der Vergangenheit durch eine turbulente Geschichte und feudales Erbe geprägt. Insbesondere die Stadt Hiroshima ist weltweit ein Begriff durch den Atombombenangriff. In der Nähe befindet sich auch das berühmte Torii im Wasser auf der Insel Miyajima. Neben vielen Samurai Burgen findet man in Chugoku auch mythische und religiöse Stätten und mit den dortigen Sanddünen in der Präfektur Tottori auch eine der außergewöhnlichsten Landschaften Japans.

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    Miyajima in der Präfektur Hiroshima ist ein beliebtes Ausflugsziel (Foto: Joan Tran, Unsplash)

    Hokkaido

    Das nördliche Hokkaido ist gleichzeitig auch Japans größte Präfektur und die zweitgrößte Hauptinsel des Landes. Die langen und sehr kalten Winter verwandeln Hokkaido in ein Schneeparadies und ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber und Wintersportler. Hier findet man Bären und Kraniche, die zur Paarung einen wunderschönen Tanz aufführen. Außerdem findet man hier vermutlich die besten Meeresfrüchte des Landes. Die weitläufige unberührte Natur und die vielfältige Geschichte der indigenen Ainu machen Hokkaido zu etwas Besonderem.

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    Hokkaido bietet unglaubliche Landschaften (Foto: topcools tee, Unsplash)

    Kansai

    Südwestlich von Zentral-Honshu liegt Kansai mit seinen sieben Präfekturen Hyogo, Kyoto, Mie, Nara, Osaka, Shiga und Wakayama. Damit vereint Kansai moderne Metropolen mit Jahrhunderte alten Traditionen und religiösen Bräuchen. Auch die Küche der Region ist weithin bekannt und gehört zu den beliebtesten des Landes. Insbesondere in Kyoto sind Geishas oft zu sehen und Nara ist bekannt aufgrund seiner wilden Rehe, welche man füttern kann. Wakayama wiederum bietet fantastische Pilgerwege zum Wandern.

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    Kyoto ist bekannt für seine Geisha im Gion Distrikt (Foto: Jie, Unsplash)

    Kanto

    Ein Drittel der gesamten Bevölkerung Japans lebt in der Kanto Region. Angeführt von Tokyo, einer der größten Metropolen der Welt, folgen die Präfekturen Chiba, Gunma, Ibaraki, Kanagawa, Saitama und Tochigi. Diese Kombination bietet eine bunte Vielfalt: von urbanem Großstadtflair über weite Berglandschaften bis hin zu tropischen Inseln findet man hier alles, was das Herz begehrt.

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    Die Metropole Tokyo ist unglaublich vielseitig (Foto: Agathe Marty, Unsplash)

    Kyushu

    Als eine von Japans vier Hauptinseln ist die Kyushu Region gleichzeitig die westlichste Region des Landes. Sie vereint die Präfekturen Fukuoka, Kagoshima, Kumamoto, Miyazaki, Nagasaki, Oita, Okinawa und Saga. Mit einer üppigen Vulkanlandschaft, Stränden und subtropischen Inseln bietet Kyushu für jeden etwas. Wer gerne wandert, heiße Onsen-Quellen besucht und danach die reichhaltige lokale Küche genießen möchte, ist hier genau richtig. Und wer es besonders Tropisch mag, der kann sich in Okinawa beim Schnorcheln in azurblauem Wasser entspannen.

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    Okinawa ist ein tropisches Paradies (Foto: Samuel Berner, Unsplash)

    Shikoku

    Als eine der vier Hauptinseln Japans bietet die Shikoku Region wundervolle und oft völlig unberührte Landschaften weit abseits der üblichen Touristenpfade. Die vier Präfekturen Ehime, Kagawa, Kochi und Tokushima eignen sich perfekt für Outdoor Fans und alle, welche die versteckten Highlights Japans erkunden möchten. Hier wechseln sich malerische Küsten mit Berg- und Tallandschaften ab und bieten Ruhe abseits der turbulenten Großstädte. Da die Gegend nicht so weitläufig mit Bus und Bahn erschlossen ist, kann man hier auch ideal einen Roadtrip machen.

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    Naoshima (Kagawa) ist ideal für jeden Kunstliebhaber (Foto: henry perks, Unsplash)

    Tohoku

    Den nördlichsten Teil der Hauptinsel Honshu bildet Tohoku. Die teils sehr ursprüngliche und kalte Gegend bietet unberührte und malerische Landschaften. Die sieben Präfekturen Akita, Aomori, Fukushima, Iwate, Miyagi und Yamagata sind allesamt reich an historischer Geschichte und bieten mit ihren vielen Burgen einen Blick in die feudale Vergangenheit des Landes. Zudem ist die Gegend geprägt von heißen Quellen, See- und Küstenlandschaften sowie Bergregionen, welche allesamt zum Wandern einladen. In der kalten Jahreszeit sind die Onsen hier besonders gerne besucht.

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    Akita im Winter und Onsen gehören zusammen (Foto: Michael Sum, Unsplash)

    Mach dich vor deinem Besuch unbedingt noch schlau über die beste Reisezeit in Japan, damit du ganz entspannt deinen Urlaub genießen kannst.

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