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    Eine Winterreise mit Natur, Spaß und Esse

    Nikko, ein Winter Wunderland

    Die Stadt Nikko in Japans Präfektur Tochigi ist ein beliebtes Reiseziel und bietet neben UNESCO Welterbestätten zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.

    Nikko in der Präfektur Tochigi liegt nicht weit von Tokyo entfernt, sodass man leicht einen Tagesausflug dorthin machen kann. Vom Bahnhof Asakusa in Tokyo kann Nikko in weniger als zwei Stunden mit dem „Spacia“ Schnellzug der Tobu Linie erreicht werden. Wer es lieber entspannter mag, kann dort in einem der vielen Ryokan übernachten.

    Die Stadt Nikko

    Die berühmtesten Attraktionen der Stadt sind die Schreine und Tempel von Nikko, beispielsweise der Toshogu Schrein. Diese Sammlung an UNESCO-Weltkulturgütern kann das ganze Jahr über besichtigt werden. An einem sonnigen Tag im Januar sind die Menschenmassen im Vergleich zu den vielen Touristen, die im Sommer das Gebiet erobern, jedoch verschwindend gering. Ein Besuch im Winter lohnt sich also, wenn man die Gegend an klaren und vor allem weniger stark besuchte Tagen sehen möchte.

    Schneevergnügen am Toshogu Schrein
    Schneevergnügen am Toshogu Schrein (Foto: Todd Wojnowski, JT)

    Auch Feinschmecker kommen auf ihre Kosten. Die Region Nikko hat eine lokale Delikatesse, die sich perfekt für den Winter eignet. Die Straßen sind gesäumt von Geschäften und Restaurants, die Yuba servieren, ein gesundes regionales Essen, das aus der Haut erhitzter Sojamilch hergestellt wird. Yuba gibt es in vielen Formen, aber am beliebtesten ist Yuba in einer Schüssel mit heißen Nudeln: Ramen, Udon oder Soba. Diese Mahlzeit eignet sich an einem kalten Wintertag hervorragend, um sich etwas aufzuwärmen.

    Yuba Udon zum Aufwärmen in Nikko
    Yuba Udon zum Aufwärmen in Nikko (Foto: Todd Wojnowski, JT)

    Wenn du es lieber sportlich magst, schau dir ein professionelles Eishockeyspiel an. Die Nikko Ice Bucks sind Mitglied der Asia League Ice Hockey und treten gegen Mannschaften aus Japan, China, Russland und Korea an. Ihre begeisterten Fans feuern sie in der Nikko Kirifuri Ice Arena von September bis Ende Februar an, also solltest du dir unbedingt den Spielplan ansehen, um zu sehen, wann sie spielen.

    Yumoto Onsen

    Diese malerische Stadt mit ihren heißen Quellen liegt etwas abseits der ausgetretenen Pfade. Die Stadt ist um eine schwefelhaltige natürliche Thermalquelle herumgebaut, die im achten Jahrhundert entdeckt wurde, und man findet überall unglaublich entspannende Thermalbäder (Onsen).

    Es gibt zahlreiche öffentliche Onsen und auch Fußbäder, darunter auch einige unglaubliche Außenbäder (Rotenburo) mit malerischer Aussicht auf die verschneite Kulisse der Stadt. Die meisten Hotels und Ryokan bieten ihren Gästen den kostenlosen Zugang zu den heißen Quellen an.

    Die heißen Quellen von Yumoto Onsen
    Die heißen Quellen von Yumoto Onsen (Foto: Todd Wojnowski, JT)

    Im 8. Jahrhundert entdeckte Priester Shodo (der Gründer von Nikko) die natürlichen heißen Quellen in dieser Gegend, die seither genutzt werden. In der Stadt kann man den Yunodaira-Sumpf, den Urquell der heißen Quellen, besuchen. Dort gibt es auch einen Tempel der heißen Quellen (Onsen-ji). Übrigens findet man hier immer mal wieder ein paar wilde Affen, die sich ebenfalls in der Gegend umsehen.

    Yumoto Onsen Schnee Festival
    Yumoto Onsen Schnee Festival (Foto: Todd Wojnowski, JT)

    Das Yumoto Onsen Schnee Festival findet im Januar und Februar statt. Atemberaubende Eisskulpturen sind in Iglu-ähnlichen Schneekuppeln namens „Kamakura“ untergebracht. Der Detailreichtum der Eisstatuen ist überwältigend. Die Feierlichkeiten werden nachts durch ein wunderschön abgestimmtes LED-Licht- und Musikdisplay in Szene gesetzt. Die surreale, traumähnliche Atmosphäre ist wirklich beeindruckend. Das Festival ist zudem kostenlos.

    Eisskulptur beim Yumoto Onsen Schnee Festival
    Eisskulptur beim Yumoto Onsen Schnee Festival (Foto: Todd Wojnowski, JT)

    Im Winter sind die Ski- und Snowboardpisten des Skigebietes Nikko Yumoto geöffnet und nur einen kurzen Spaziergang vom Stadtzentrum entfernt, wo sich zahlreiche Leihgeschäfte befinden. Je nach Schneefall gibt es auch viele Wanderwege, die in alle Richtungen führen, auch um den angrenzenden Yu-no-ko-See herum, zu vielen der nahe gelegenen Wasserfälle und auf die Berge hinauf.

    Anfahrt

    Der beste Weg von Tokyo nach Nikko führt über die Tobu Skytree Linie zur Tobu Nikko Linie. Der Spacia Schnellzug bringt Besucher*innen von Asakusa aus sogar in einer Stunde und 50 Minuten nach Nikko. Preisbewusste Reisende können in etwa zwei Stunden und 40 Minuten dorthin gelangen, wenn sie die Schnellzüge auf der gleichen Strecke nehmen.

    Wintersport ist sehr beliebt
    Wintersport ist sehr beliebt (Foto: Todd Wojnowski, JT)

    Reisen rund um die Städte Nikko und Yumoto Onsen, und über den schönen Chuzenji See, können leicht mit dem gut organisierten Bussystem durch das Gebiet unternommen werden, das auch von Tobu betrieben wird. Hier lohnt sich eventuell einer der Tobu-Pässe, die im Tobu Touristeninformationszentrum im Bahnhof Asakusa erworben werden können. Diese praktischen Pässe bieten günstige Fahrten und teilweise ermäßigten Eintritt auf Attraktionen der Umgebung.

    In Tochigi gibt es das ganze Jahr über viel zu entdecken, was auch die 10 Top Attraktionen von Tochigi zeigen.

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