HomeJapan erlebenKulturArchitektur in Ginza

    Beeindruckende Gebäude in Tokyos nobler Gegend

    Architektur in Ginza

    Ginza ist eines der vornehmsten Viertel in ganz Tokyo und so ist es keine Überraschung, dass man hier auch beeindruckende Architektur finden kann.

    Im Ginza Bezirk befinden sich zahlreiche gehobene Einkaufs-, Restaurant- und Unterhaltungsmöglichkeiten und man kann stundenlang die vielen Kaufhäuser, Kunstgalerien, Nachtclubs und Cafés entdecken. Wer hier wohnt, bezahlt die teuersten Mieten Japans. Zudem sind in Ginza alle wichtigen Mode- und Kosmetikmarken vertreten. Kein Wunder also, dass auch die Architektur in diesem Bezirk spannend ist. Bei diesen fünf Gebäuden findet man zahlreiche Designelemente, die wirklich einzigartig sind und in Ruhe betrachtet werden sollten.

    Ginza Wako

    Das Ginza Wako ist ein Kaufhaus, in dem man eine breite Palette von Artikeln wie Schmuck, Porzellan und Handtaschen kaufen kann. Durch seine außergewöhnliche Architektur ist das Gebäude zudem auch als Wahrzeichen der Stadt bekannt. Früher befand sich hier der Hattori-Uhrenturm, welcher 1921 abgerissen wurde, um Platz für ein neues Gebäude zu schaffen. Der Bau des Gebäudes wurde durch das große Kanto-Erdbeben von 1923 verzögert und 1932 durch das heutige Bauwerk ersetzt, welches ebenso eine Uhr besitzt. Das Design ist sowohl vom Art Déco als auch vom neoklassischen Baustil inspiriert, welche beide zu dieser Zeit sehr beliebt waren.

    Adresse: 4-5-11 Ginza, Chuo-ku, Tokyo 104-8105

    Art Déco in Tokyo
    Art Déco in Tokyo (F: Gilbert Sopakuwa / CC BY-NC-ND 2.0)

    V88 Gebäude

    Das V88 Gebäude bietet eine interessante Fassade aus Stahl. Die geschwungene Form soll angeblich inspiriert sein von der weiblichen Silhouette und sanft geschwungenen Lichtstrahlen. Der verwendete Edelstahl spiegelt zudem die lebhaften Lichter der Gegend wider. Das Gebäude ist das Werk von „Jun Mitsui and Associates“, einem Architekturbüro mit einem umfangreichen Portfolio von Wohn- und Geschäftsgebäuden in Japan und im Ausland.

    Adresse: 2-chome-5-11 Ginza, Chuo City, Tokyo 104-0061

    Geschwungene Silhouette
    Geschwungene Silhouette (Foto: Arnaud Malon / CC BY-NC 2.0)

    Mikimoto Ginzan

    Mikimozo Ginzan wurde von „Toyo Ito and Associates“ entworfen. Es bietet ebenso eine einzigartige Fassade, mitten in Tokyo. Die Fenster des Gebäudes bestehen aus unregelmäßigen Formen, und nach Einbruch der Dunkelheit kommt die wahre Schönheit des Designs erst richtig zur Geltung. Die Fenster leuchten dann in verschiedenen Farben wie kostbare Edelsteine. Da ist es nur passend, dass sich hier ein Juweliergeschäft im Innern befindet.

    Adresse: 2-chome-4-12 Ginza, Chuo City, Tokyo 104-8145

    Wie funkelnde Edelsteine
    Wie funkelnde Edelsteine (Foto: scarletgreen / CC BY 2.0)

    Yamaha Ginza

    Das Yamaha Ginza Gebäude ist ganze dreizehn Stockwerke hoch und wurde von der Firma Nikken Sekkei entworfen. Das diagonale Raster der Fassade wurde von der Dynamik der Musik inspiriert und die goldenen Platten, die zufällig angeordnet sind, sollen Blechblasinstrumente wie Saxofone und Trompeten darstellen. Im Innern des Gebäudes befinden sich einige musikbezogene Einrichtungen, darunter Einzelhandelsgeschäfte, Musikschulen und Konzertsäle.

    Adresse: 7-chome-9-14 Ginza, Chuo City, Tokyo 104-0061

    Von Musik inspiriert
    Von Musik inspiriert (Foto: Wei-Hang Chua / CC BY-NC-ND 2.0)

    Ginza Place

    Ginza Place wurde von dem Architekturbüro „Klein Dytham“ entworfen. Da es an einer Kreuzung steht, soll der Entwurf die Energie des Ortes einfangen. Die einzigartige, gitterartige Fassade wurde von der japanischen Kunstform Sukashibori inspiriert, bei der der Vordergrund intakt bleibt, während der Hintergrund weggeschnitten und entfernt wird. Das Gebäude selbst beherbergt Ausstellungsräume für Marken wie Sony und Nissan sowie Veranstaltungsräume und Restaurants.

    Adresse: 5-chome-8-1 Ginza, Chuo City, Tokyo 104-0061

    Architektur vom Feinsten
    Architektur vom Feinsten (Foto: jun560 / CC BY-NC-ND 2.0)

    Die Ginza Station wird von den Ginza-, Hibiya- und Marunouchi-Linien der Tokyoter Metro bedient. Es ist also ein Leichtes, einen kleinen Abstecher in einen der Architektur-Hotspots der Metropole zu machen. Und wem das noch nicht reicht, der kann sich ebenso die Architektur in Omotesando ansehen, wo man ebenso viele zeitlose Designs finden kann.

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