Taiwanesische Maze-Soba in Nagoya

    Soba im Menya Hanabi

    Das Menya Hanabi in Nagoya (Präfektur Aichi) serviert taiwanesische Maze-Soba Nudeln und ist dafür besonders bekannt und beliebt.

    Taiwanesische Nudeln sind seit den 1970er Jahren eine Spezialität in Nagoya und mit der Eröffnung des Menya Hanabi im Jahr 2008 erlangte diese Spezialität weitreichende Bekanntheit. Die originellen, würzigen Soba ohne Brühe und mit dem unverwechselbaren Eier-Topping wurden schnell bekannt und beliebt. Es liegt auf halbem Weg zwischen den Bahnhöfen Takabata und Arako (7 Minuten Fußweg).

    Maze-Soba mit Toppings

    Während Menya Hanabi auch die üblichen Nudel-Gerichte serviert, ist praktisch jeder hier, um das Ganso Taiwan Maze-Soba für 810 Yen zu probieren. Dieses wird oft mit zusätzlichen Toppings aufgepeppt, welche direkt neben dem Ladeneingang ausgelegt sind.

    Soba
    Eingangsbereich (Foto: Tom Roseveare)

    Die Maze-Soba-Schale ist ein wahres Kunstwerk: würziges Schweine- und Rinderhackfleisch, Frühlingszwiebeln, gehackter Seetang, Gyofun (Fischpulver), Char-Siu-Schweinefleisch, gekrönt mit einem rohen Eigelb. Die Farbe ist so leuchtend, wie es der Name Hanabi („Feuerwerk“) vermuten lässt.

    „Maze“ bedeutet zudem, dass man alles miteinander vermischt. Das Geschmackserlebnis selbst ist unglaublich. Man erhält eine sämige Masse aus Nudeln und Fleisch, wobei die intensiven Aromen und Gewürze perfekt darauf abgestimmt sind. Die verschiedenen Beschaffenheiten bilden dabei einen guten Kontrast zueinander.

    Die Schärfe der Soba ist selbst schon recht hoch und man kann sie mit zusätzlichem Chili-Öl oder Essig noch weiter nach Belieben anpassen. Das gegrillte Char-Siu-Schweinefleisch ist saftig und perfekt gegart. Zum Abschluss wird kostenloser Reis serviert, um die verbleibende scharfe Soße in der Schüssel zu essen.

    Soba
    Jeder will die leckeren Soba essen! (Foto: Tom Roseveare)

    Großer Andrang im Menya Hanabi

    Die Bestellungen werden am Ticketautomaten im Inneren aufgegeben und man muss damit rechnen, dass man zu den Stoßzeiten, vor allem an Wochenenden, bis zu 60 Minuten in der Schlange steht. Der Laden selbst bietet aber eine großartige Atmosphäre.

    Man merkt schnell, dass der Besitzer ein Fan der japanischen Rockgruppe „Southern All Stars“ ist, denn die Wände sind mit Erinnerungsstücken geschmückt. Dazu laufen, während man auf sein Essen wartet, Rockballaden im Radio.

    Wer es lieber etwas süßer mag, den interessiert vielleicht ein besonderes Highlight, welches sich in Nara befindet: die geschlagenen Mochi im Nakatanidou.

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