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    Berühmte Klippen und schmackhaftes Essen

    Meeresfrüchte in Tojinbo

    Eine besonders große Auswahl an hochwertigen Meeresfrüchten findet man in Japan in der Gegend um Tojinbo, an der Küste der Präfektur Fukui.

    Tojinbo in der Stadt Sakai (Präfektur Fukui) ist insbesondere durch seine berühmten Klippen bekannt. Diese sind die eigentliche Hauptattraktion für Besucher, allerdings ist die Gegend auch für die vielen verschiedenen Meeresfrüchte bekannt, die man hier überall an kleinen Restaurants und Essensständen findet.

    Tojinbo

    Die zerklüfteten Tojinbo Basaltklippen erstrecken sich über einen Kilometer an der Küste des Japanischen Meeres. Die Küstenlinie wurde von den Wellen ausgehöhlt und so entstanden die Klippen, welche bis zu 30 Meter über das Wasser hinausragen. Das ganze Gebilde sieht aus wie eine Aneinanderreihung von säulenförmigen Felsen, die die Form von Sechsecken und Fünfecken haben.

    Das Ganze bietet einen spektakulären Anblick. Die Gegend kann über Wanderwege erkundet werden und auch vom Boot aus, doch bei schlechtem Wetter oder zu hohem Wellengang fahren diese nicht.

    Eine große Auswahl an Meeresfrüchten
    Eine große Auswahl an Meeresfrüchten (Foto: Jerome Lee, JT)

    Frische Meeresfrüchte

    Wenn man Tojinbo besucht und mit dem Bus oder dem Auto anreist, findet man gleich in der Nähe der Bushaltestelle bzw. des Parkplatzes zahlreiche Restaurants, Essensstände und Souvenirläden, die man erkunden kann. Die Auswahl ist beeindruckend und nur selten sieht man derartig viele und hochwertige Produkte. Im Gegensatz zu großen Fischmärkten wie beispielsweise der bekannte Tsukiji Markt in Tokyo, ist hier alles wesentlich kleiner, familiärer und auch nicht so touristisch. Viele Einheimische kaufen hier Waren für den täglichen Bedarf, aber auch die umliegenden Restaurants erwerben hier teilweise ihre Produkte.

    Eine riesige Auster kostet 1.200 Yen
    Eine riesige Auster kostet 1.200 Yen (Foto: Jerome Lee, JT)

    Die Preise reichen von 1.000 Yen für 3 kleine gegrillte Austern bis zu 1.200 Yen für eine riesige frische Auster und 1.600 Yen für Kaisendon, eine Reisschale mit verschieden frischen Sashimi Sorten. Kaisendon ist im Japanischen die Kombination der Wörter „Meeresfrüchte“ (kaisen) und „Reisschüssel“ (donburi). Die verschiedenen frischen Meeresfrüchte werden auf einem Bett aus ungewürztem weißen Reis serviert.

    Frischer gegrillter Tintenfisch
    Frischer gegrillter Tintenfisch (Foto: Jerome Lee, JT)

    Es gibt eine große Vielfalt an Kaisendon, aber die meisten davon werden mit Sojasauce und Wasabi serviert. Man kann die Sojasoße vor dem Essen über die ganze Schüssel verteilen, oder aber auch jedes einzelne Stück Sashimi beim Essen in die Sojasoße tunken. Hier gibt es keine Regeln, jeder kann dies so machen, wie er möchte.

    Meeresfrüchte: Alles, was das Herz begehrt
    Meeresfrüchte: Alles, was das Herz begehrt (Foto: Jerome Lee, JT)

    Frisch auf den Tisch

    Auf den ersten Blick sind die Preise vielleicht etwas hoch, aber für die Qualität und Frische der Produkte ist dies in der Regel gerechtfertigt. Generell sind Fisch und Meeresfrüchte in Japan zwar in der Regel günstiger als beispielsweise in Deutschland, aber für hochwertige Produkte wie beispielsweise Austern muss man auch hier etwas tiefer in die Tasche greifen.

    Selbst wenn man nicht alle Produkte kaufen kann oder möchte, so macht es dennoch Spaß, an den verschiedenen Ständen mit Waren entlangzuschlendern und das typische Gefühl japanischer Fischmärkte zu genießen. Vegetarier*innen dagegen haben es hier eher schwer, denn primär werden tierische Produkte angeboten, auch wenn es vereinzelt auch beispielsweise Algen zu kaufen gibt.

    Frisch gegrillt
    Frisch gegrillt (Foto: Jerome Lee, JT)

    Die regionale Küche von in Chubu hat noch einiges mehr zu bieten, also begib dich ruhig auf eine kleine Gourmetreise durch die Gegend.

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