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    Modernes Flair und Kunst in Tokyo

    Tennozu Isle in Tokyo

    Die Gegend um Tennozu Isle in Tokyo ist ein perfekter Ort, um die moderne und farbenfrohe Seite der Hauptstadt zu entdecken.

    Mit einer großen Auswahl an modernisierten Lagerhäusern bieten sich hier hippe Shops, Galerien, kleine Cafés am Puls der Zeit und eine Reihe Restaurants, Street-Art und viele weitere Attraktionen, die sich perfekt für eine ausgedehnte Erkundungstour eignen. Mit der Nähe zur künstlichen Insel Odaiba bietet die Gegend sich für einen gelungenen Tagesausflug an. Man erreicht die Gegend über die gleichnamige Bahnstation.

    Kunst und Museen

    Wer auf der Suche nach Kunst und modernem Flair ist, wird in Tennozu Isle schnell fündig. Überall in der Gegend und auch am Wasser finden sich die Spuren von Kunst und Künstler*innen.

    Beispielsweise eröffnete hier im Dezember 2020 das WHAT MUSEUM in einem ehemaligen Lagerhaus. Hier wird das Eigentum von diversen Künstler*innen und Sammler*innen ausgestellt. Man findet vor allem zeitgenössische Kunst, zusammen mit den Ideen und Denkanstößen seitens der Künstler*innen, sodass hier ein innovativer Ort für die Bewunderung von Kunst entsteht. Das WHAT MUSEUM stellt neben Gemälden auch Skulpturen, Fotografien, Literatur und Architektur aus, sodass man einen bunten und vielfältigen Einblick in zeitgenössische Kunst erhält.

    Nach einem Besuch lohnt sich außerdem eine kurze Pause im WHAT CAFE. Dieses bietet eine einmalige Verbindung aus Kaffeehaus und einer modernen Kunstgalerie. So genießt man Kunst und eine Tasse aromatischen Kaffee auf einmal.

    Tennozu Isle bietet zeitgenössische Kunst und Architektur.
    Tennozu Isle bietet zeitgenössische Kunst und Architektur. Foto: Serena Ogawa/ JT

    Wer von Kunst nicht genug bekommen kann und auch gerne einmal selbst Hand anlegen möchte, findet im PIGMENT TOKYO einen perfekten Einstieg. Dabei handelt es sich um einen Künstlerbedarf, der sich vor allem auf traditionelle Materialien spezialisiert hat und zudem viele Workshops anbietet, in denen man selbst die künstlerische Seite ausleben kann.

    Das Geschäft für Künstler*innen lohnt sich schon alleine wegen der Optik: In den Regalen befinden sich tausende von kleinen, mit verschiedenen Farbpigmenten gefüllte Gläsern, in Schubladen findet man unzählige Pinsel und auch sonst vermittelt das gesamte Geschäft eine künstlerische Atmosphäre und ist eine Hommage an künstlerische Traditionen.

    Egal, ob man einfach nur schauen und sich von den vielen Farben begeistern lassen möchte, selbst in den Workshops ein paar neue Inspirationen sucht oder hier ein paar neue Utensilien für den eigenen Bedarf finden will, ein Besuch im PIGMENT TOKYO in Tennozu Isle lohnt sich auf jeden Fall.

    Bunte Farben im Künstlerbedarf.
    Bunte Farben im Künstlerbedarf. Foto: Serena Ogawa/ JT

    Übernachten in Tennozu Isle

    Überraschende und außergewöhnliche Unterkünfte findet man in Japans Hauptstadt immer wieder, so auch in Tennozu Isle. Besonderer Komfort und Kreativität kommen im PETALS TOKYO zusammen, einem schwimmenden Hotel auf dem Tennozu Kanal. Es befindet sich nur einen etwa 8 Minuten langen Fußweg von der gleichnamigen Station Tennozu Isle entfernt und besteht aus vier bunten Booten, die neben der „T-LOTUS M“ vor Anker liegen, einem ebenso außergewöhnlichen Veranstaltungsort, beziehungsweise Veranstaltungs-SCHIFF.

    Ähnlich wie die Hausboote, die man beispielsweise aus Amsterdam oder Irland kennt, finden sich hier Gästehäuser, die eine wirklich ungewöhnliche Übernachtung versprechen. Alle vier sind innen und außen unterschiedlich gestaltet und man hat einen herrlichen Ausblick auf das Wasser. Das moderne Design und die ungewöhnliche Location machen das PETALS Tokyo definitiv zu einem unvergesslichen Aufenthaltsort.

    Im Petals Tokyo übernachtet man auf kleinen Hausbooten.
    Im Petals Tokyo übernachtet man auf kleinen Hausbooten. Foto: Serena Ogawa/ JT

    Auch das Bamba Hotel verspricht ungewöhnliche Aufenthalte in Tennozu Isle. Der Name kommt von den japanischen Schriftzeichen für „Pferd“ und für „Ort“ und erklärt sich durch die einst hier gelegenen Poststationen, die auch Platz für unzählige Pferde boten. 2014 wurde das ehemalige Privatgebäude renoviert und in ein Hotel umgewandelt, das modernen Komfort mit rustikalem Charme vereint.

    Die Inneneinrichtung scheint dabei aus der ganzen Welt zu kommen und sich nicht auf eine Art von Design festzulegen. Das Schlafzimmer besitzt beispielsweise traditionelle japanische Tatami-Matten, gleichzeitig sorgen altmodische Lampen und viel Holz für eine Atmosphäre wie aus alten Zeiten. Wer möchte, kann sogar die gesamte Unterkunft mieten und somit ganz privat übernachten.

    Die Inneneinrichtung ist bunt gemischt.
    Die Inneneinrichtung ist bunt gemischt. Foto: Serena Ogawa/ JT

    Wer in Tokyo gerne weiter auf die Suche nach hippem Flair und moderner Architektur und Kunst machen möchte, findet beispielsweise in der Gegend um Omotesando ebenfalls eine ganze Reihe spannender Orte, die nur darauf warten, erkundet zu werden.

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