HomeJapan erlebenKultur3 Highlights in Shinjuku

    Attraktionen im belebten Stadtteil Tokyos

    3 Highlights in Shinjuku

    Shinjuku ist ein belebter Bezirk in Tokyo und der Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur. Neben dem bedeutendsten Kommerz- und Verwaltungszentrum Japans befindet sich hier auch der größte Einkaufsdistrikt des Landes.

    Der Bezirk Shinjuku hat aber auch für Touristen viel zu bieten. Neben dem schillernden Nachtleben findet man hier eine riesige Parkanlage und noch dazu eine der beeindruckendsten Aussichtsplattformen Tokyos. Im Folgenden findest du 3 Highlights des bekannten Bezirks, auf dessen riesigem Bahnhof das höchste Passagieraufkommen der Welt herrscht.

    Shinjuku Gyoen

    Dieser japanische Nationalgarten gehört zum absoluten Pflichtprogramm einer Reise nach Tokyo. Der groß angelegte Park hat neben einem traditionellen japanischen Garten auch einen französischen und einen englischen Garten zu bieten. Es ist diese Vielfalt, die den Park zu jeder Jahreszeit sehenswert macht.

    Shinjuku
    Perfekt zum Entspannen und Kraft tanken (Foto: Josh Wilburne, Unsplash)

    Im Frühjahr verwandelt sich der ganze Park in ein Kirschblütenmeer, welche dann nach und nach in den See fallen. Der Shinjuku Gyoen beheimatet eine Vielzahl von verschiedenen Kirschblütensorten. Das macht den Garten zur Kirschblütensaison länger als nur zwei Wochen zur Hauptattraktion Tokyos, da nicht alle Kirschblüten zur gleichen Zeit blühen. Die rötlichere Kirschblütensorte blüht eine Woche vor der hellen weißen Sorte und die Blüten fallen auch schneller von den Bäumen.

    Der Shinjuku Gyoen wird auch kaiserlicher Garten Shinjuku genannt und liegt geografisch aufgrund seiner Größe auch gleichzeitig im nördlichen Teil Shibuyas. 1879 wurde das Gelände vom kaiserlichen Hofamt übernommen. Komplett öffentlich zugänglich gemacht und unter öffentlicher Hand geleitet wurde der Garten erst im Jahr 1949.

    Der Eintritt in den Garten ist von mehreren Seiten möglich und kostet ¥ 500 (etwa 3,75 Euro). Es werden beim Eintritt Taschenkontrollen durchgeführt, da das Mitbringen von Alkohol strikt verboten ist. Die schönsten Flecken zur Kirschblütensaison sind einfach auffindbar und erstrecken sich über den gesamten Park hinweg. Bei der Laubfärbung im Herbst ist dies konzentrierter: Viele rote Ahornbäume stehen um den Teich des japanischen Gartens im Westen des Parks. Ganz im Südosten befindet sich der Ahornhügel.

    ​Tokyo Metropolitan Government Building

    Dieser Gebäudekomplex stellt das weltweit größte Rathaus dar und wurde 1991 in Shinjuku fertiggestellt. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass es die kommunale Einheit Tokyo nicht gibt, daher leistet dieses Rathaus die Verwaltung der gesamten Präfektur Tokyos. Zwischenzeitlich war es der höchste Wolkenkratzer in der Stadt. Der Baustil ist an den europäischen gotischen Kathedralenbau angelehnt.

    Shinjuku
    Ganz schön imposant (Foto: Fumiaki Hayashi, Unsplash)

    In beiden Türmen des Tokyo Metropolitan Govenrment Buildings befindet sich jeweils auf der 45. Etage eine kostenfreie Aussichtsplattform, der Eingang hierfür befindet sich außerhalb in einer Unterführung im Untergeschoss. Der Eintritt ist kostenlos und auf dem Stockwerk mit der Aussichtsplattform befindet sich außer auch ein Souvenirshop.

    Kabukicho und Golden Gai

    Kabukicho ist das wohl bekannteste moderne Vergnügungsviertel Tokyos – hier gibt es auch das größte Kino der Stadt. Zudem findet man dort eine Vielzahl von Restaurants, Automaten- und Pachinkohallen, und auch einige Erotikläden.

    Shinjuku
    Kabukicho bei Nacht (Foto: Fabrizio Chiagano, Unsplash)

    Weiter östlich vom modernen Vergnügungsviertel befindet sich das Golden Gai. Dies ist ein kleiner abgegrenzter Bereich mit sehr alten und typischen japanischen Izakayas (Kneipen). In manchen dieser kleinen Kneipen passen nicht mehr als vier Personen hinein. Heute ist dieser Bereich eine touristische Attraktion, die aber dennoch den Flair des alten Nachkriegs-Tokyos verspricht.​ Auch die nahe gelegene Omoide Yokocho ist einen Besuch wert, dort findet man viele kleine Stände mit japanischem Essen.

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