HomeJapan erlebenAktivitätenDie Hängebrücken der Sumatakyo Schlucht

    Bist du bereit, dich wie Indiana Jones zu fühlen?

    Die Hängebrücken der Sumatakyo Schlucht

    Die Hängebrücken der Sumatakyo Schlucht in der Präfektur Shizuoka bieten ein einmaliges Erlebnis für alle, die schwindelfrei sind.

    Wenn du nach einer aufregenden Möglichkeit suchst, den Tag zu verbringen, dann bist du hier genau richtig! Und zudem bist du mitten in der Natur und kannst atemberaubend kristallblaues Wasser zu deinen Füßen sehen. Wer im Herbst anreist, hat das bunte Laub als zusätzlichen Anreiz. Tiefe Schluchten, Hängebrücken und heiße Quellen, was will man mehr?

    Viele Hängebrücken, viel Spaß

    Die berühmteste und wackeligste der Hängebrücken ist die Yume no Tsuribashi, welche wortwörtlich „Hängebrücke der Träume“ heißt. Von der Bushaltestelle in Sumatakyo aus ist es ein einfacher 2 bis 3 Kilometer langer Wanderweg. Man muss ebenso einen Tunnel durchqueren, der Gerüchten zufolge von einem heilenden Wind gesegnet sein soll. Die Brücke ist über die Einmündung eines kleinen Stausees direkt stromaufwärts des Dammes gespannt.

    Das Schild am Brückeneingang warnt davor, dass nicht mehr als 11 Personen gleichzeitig versuchen sollten, die Brücke zu überqueren. Das ist keine Überraschung, da der Gehweg der Brücke nur etwa 30-35 cm breit ist und die ganze Brücke beim Überqueren viel hüpft und schaukelt. Nimm deine Hände von dem Drahtgeländer, wenn du dich traust! Ein Sturz ins Wasser darunter ist nur allzu leicht vorstellbar. Dies ist nichts für schwache Nerven!

    Sobald du die Brücke überquert hast, muss man einige Steinstufen überwinden, um zu einer Aussichtsplattform zu gelangen. Hier kann man ein wunderschönes Panorama genießen. Zurück geht es über die Sarunami Brücke ganz in der Nähe, welche ebenso tolle Ausblicke in schwindelerregenden Höhen bietet!

    Hängebrücke
    Im November erstrahlt das Herbstlaub (Foto: Bryan Baier)

    Frühjahr oder Herbst

    Während im Frühjahr und Sommer alles in sattem Grün erstrahlt, leuchten im Herbst die Berghänge in einem spektakulären Farbenspiel. Wenn es zu starkem Regen kommt, kann dies dazu führen, dass sich das Wasser im Stausee braun verfärbt. Wenn man jedoch Glück hat, erlebt man den unglaublichen Kontrast zwischen den herbstlichen Farben und dem Gletschersee-Blau.

    Sobald du dein Abenteuer beendet hast, kannst du die zahlreichen Restaurants und Souvenirläden besuchen, welche sich in Sumatakyo befinden. Zudem gibt es auch Onsen zum Entspannen!

    Hängebrücke
    Alles ist sehr schmal (Foto: Bryan Baier)

    Anfahrt

    Die Anreise nach Sumatakyo ist ein Abenteuer an sich. Ohne Auto muss man am Bahnhof Kanaya in den Oigawa-Zug einsteigen und diesen bis nach Senzu nehmen. Von Senzu aus bringt dich ein Bus die letzten 20 Kilometer bis nach Sumatakyo. Erkundige dich beim Informationsbüro des Bahnhofs Senzu nach dem Busfahrplan und den Fahrpreisen.

    Damit die Reise noch mehr Spaß macht: Die Oigawa-Eisenbahn ist eine der wenigen Eisenbahnen in Japan, die noch über eine in Betrieb befindliche Dampflok verfügt! Sie fährt 3 Mal täglich in jede Richtung.

    Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite auf Japanisch. Alle Abenteuerlustigen finden unter Japan mit dem Camper entdecken viele Informationen, wenn man einen Roadtrip auf eigene Faust unternehmen will.

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