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    Erlebe Japan sicher von Zuhause aus

    10 virtuelle Touren in Japan

    Mit diesen 10 kostenlosen virtuellen Touren kann man ein Stück Japan schnell und einfach zu sich nachhause holen.

    Virtuelle Touren haben in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. In Zeiten von Social Distancing und Lockdowns wird es zunehmend schwerer, nur daheim zu sein und die Urlaubspläne immer weiter in die Zukunft zu verschieben. Allerdings gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, virtuell ein Stück von Japan zu erleben. So kann man ein paar interessante Orte bequem vom Wohnzimmer aus ansehen und sich vielleicht auch schon ein paar Inspirationen für die Zeit holen, in der Reisen wieder möglich ist.

    Im Folgenden finden sich 10 kostenlose virtuelle Touren, die völlig unterschiedliche Seiten von Japan zeigen:

    1. Tokyo Nationalmuseum

    Das Tokyo Nationalmuseum.
    Das Tokyo Nationalmuseum. Foto: Wiiii (CC BY-SA 3.0)

    Im wunderschönen Ueno Park in Tokyo finden sich im Tokyo Nationalmuseum Kunstwerke und Antiquitäten aus Japan und anderen asiatischen Ländern. Zudem bietet das Museum allen, die es aktuell nicht besuchen können, die Online-Ausstellung „Maple Viewers“ an, welche sich dem Kiyotaki Fluss nördlich von Kyoto im Herbst widmet und dies künstlerisch darstellt.

    Zwar ist die virtuelle Reise durch die Zeichnungen nur sehr kurz, jedoch gut gestaltet und mit englischen Erklärungen versehen. Wer sich für japanische Kunst und Malerei interessiert, erlebt hier ein paar spannende Einblicke – und das kostenlos und als virtuelle Tour.

    2. Nationales Museum für Natur- und Wissenschaft

    Nahe des Tokyo Nationalmuseums befindet sich auch das Nationalmuseum für Natur- und Wissenschaft. Dieses bietet ebenfalls ein kostenloses  3D bzw. VR-Erlebnis, welches es den Zuschauern ermöglicht, das Innere des Museums zu entdecken, ohne vor Ort zu sein. So kann man sowohl den Japan-Pavillon als auch den Global-Pavillon dank hochauflösender Bilder besichtigen und hat dabei die Möglichkeit, sich virtuell frei im Museum zu bewegen. Erleben kann den Rundgang auf der VR-Website des Museums.

    Das Erlebnis und das Navigieren verhalten sich sehr ähnlich, wie man es von Google Street View kennt und man kann hier im eigenen Tempo das Museum erkunden. Einzelne Ausstellungsstücke enthalten Informationen auf Englisch, sodass man sich hier wirklich wie bei einem echten Rundgang fühlen kann.

    3. Sapporo Maruyama Zoo

    Roter Panda im Sapporo Maruyama Zoo in Hokkaido.
    Roter Panda im Sapporo Maruyama Zoo in Hokkaido. Foto: Lasermaster (CC BY-SA 3.0)

    Wer sich nach ein wenig tierischer Abwechslung sehnt, der ist auf der Seite des Sapporo Maruyama Zoos genau richtig. Hier kann man Schneeaffen, Giraffen, Biber, Nilpferde, Wölfe und vieles mehr sehen. Die Videos der Tiere werden oft aktualisiert und zeigen die unterschiedlichen Wohnquartiere der einzelnen Zoobewohner. So ist ein „Tag im Zoo“ auch bei Regenwetter und in Lockdown-Zeiten ein Erlebnis!

    Zwar ist die Seite selbst nur auf Japanisch, allerdings muss man nur auf die jeweiligen Tage klicken und schon erscheinen die Videos, daher ist das Navigieren bei dieser virtuellen Tour auch für alle möglich, die kein Japanisch können.

    4. Tokyo Fuji Art Museum

    Auch das Tokyo Fuji Art Museum bietet einen kostenlosen virtuellen Rundgang an. Die Tour beginnt dabei sogar VOR dem eigentlichen Museum. So kann man bei einem Spaziergang vom Hachioji Bahnhof starten und von dort aus bis zum eigentlichen Museum und dessen unterschiedlichen Bereichen spazieren.

    Hier finden sich nicht nur japanische Meisterwerke, sondern auch östliche und westliche Kunstwerke aus der ganzen Welt und aus verschiedenen Epochen. Von Gemälden über Skulpturen bis hin zu Schmiedekunst ist im Tokyo Fuji Art Museum alles vertreten. Die virtuelle Tour dauert etwa 15 Minuten und ist auf Englisch verfügbar.

    5. Die Kyoto Brennerei

    Kyoto ist eines der beliebtesten Reiseziele in Japan.
    Kyoto ist eines der beliebtesten Reiseziele in Japan. (Foto: Sorasak, Unsplash)

    Wie wäre es mit einer Online-Tour durch die Brennerei Kyoto? Auf diesem virtuellen Rundgang können Besucher*innen die in Kyoto ansässige Destillerie erkunden und sehen, welche Prozesse bei der Herstellung von Gin notwendig sind. Das Besondere: Der Rundgang enthält interaktive Teile, welche die einzelnen Prozesse erklären.

    So kann man bei einer Online-Erkundung viel über das Brennen von Gin erfahren und dabei auch noch einige Inspirationen für Gin Cocktails auf der Website bekommen. Auch bei dieser virtuellen Tour ist es gleich einem Rundgang mit Google Street View, man kann sich nach Belieben bewegen und die einzelnen Erklärungen sind auch auf Englisch angeführt.

    6. Tokyos Bahnschienen

    Bus Bahn Japan
    Wer Bahnen und Züge mag, ist in Japan genau richtig. Foto: Fikri Rasyid, Unsplash

    Fans von Metropolen und Zügen sollten sich unbedingt diese Live-Übertragung des Zugverkehrs von Tokyo ansehen. Hier kann man jederzeit live zusehen, wie dort die Bahnen und Züge vorbeifahren. Shiodome, die Station in dieser Übertragung, bedient ganze 10 verschiedene Linien und ist besonders bei Sonnenuntergang und nachts sehenswert, wenn man die Lichter der Großstadt im Hintergrund sieht. So bekommt man ein Gefühl für Tokyo und bei allen, die schon dort waren, kommt hier ganz sicher Sehnsucht auf.

    Während die meisten Bahnen auf den Schienen am Boden verkehren, sieht man aber auch die erhöhte Fahrbahn der Yurikamome, einer automatisch fahrenden Bahn, die vom Festland von Tokyo über die Rainbow Bridge zur künstlichen Insel Odaiba fährt.

    7. Fujisan Watcher

    Region
    Der Fuji ist das Wahrzeichen Japans. Foto: Kumiko SHIMIZU, Unsplash

    Bei der Live-Übertragung von Fujisan Watcher kann man zu jeder Tageszeit einen Blick auf Japans berühmtesten Berg werfen. An klaren Tagen und bei Sonnenuntergang ist der Anblick besonders schön, gerade wenn der Gipfel mit Schnee bedeckt ist. Im Winter von Dezember bis Februar ist das Wetter meistens am besten und sehr klar, sodass die Aussicht besonders gut ist.

    Die Website bedient mehrere Kameras rund um den Berg Fuji, die man mit einem Klick auswählen kann. Zwar wird dann zu japanischen Seiten weitergeleitet, allerdings sind keine Sprachkenntnisse notwendig, da die Live-Übertragungen direkt angezeigt werden.

    8. Chidorigafuchi Kirschblüten

    Hanami Sakura Japan
    Sie sind das Symbol Japans: die Kirschblüten (Foto: AJ, Unsplash)

    Der Frühling in Japan ist besonders bekannt für die Kirschblüte, bei der die Menschen zu Tausenden in die Parks strömen, um dort beim Hanami die Sakura zu bewundern. Jedes Jahr gibt es dafür sogar eine Live-Übertragung aus dem Chidorigafuchi Park, wo es besonders viele schöne Kirschbäume gibt.

    Somit kann man vom Öffnen der ersten Knospen bis zur vollen Blütenpracht live mit dabei sein. In der Regel beginnen die Sakura je nach Wetter Anfang bis Mitte März zu blühen, in voller Pracht stehen sie dann einige Wochen später.

    9. Jigokudani Schneeaffenpark

    Badende Affen im Jigokudani Monkey Park
    Badende Affen im Jigokudani Monkey Park. Foto: Steven Diaz / Unsplash

    Wer schon immer einmal die berühmten rotgesichtigen Schneeaffen sehen wollte, die in den heißen Quellen des Jigokudani Yaen Parks entspannen, der kann das Dank dieser Live-Übertragung jetzt von Zuhause aus machen. Die japanischen Makaken halten sind an kalten Tagen gerne in den heißen Quellen auf, gerade im Winter. Im Sommer und an wärmeren Tagen sieht man sie stattdessen auch oft beim Spielen in der Nähe der Onsen.

    Die Kamera ist auch nachts an, allerdings schlafen die Makaken dann meistens in den umliegenden Wäldern und man kann sie nicht beim Baden beobachten. Der Affenpark besitzt nämlich keine Zäune und die dort lebenden Tiere können sich frei bewegen und sind nicht eingesperrt. Somit sollte man bei dieser virtuellen Tour auf die Zeitverschiebung achten.

    10. Tokyo Tower

    Tokyo Tower
    Der Tokyo Tower. Foto: Liu Yi/ Unsplash

    Der Tokyo Tower ist eines der Wahrzeichen von Japans Hauptstadt. Wer auch in diesen Zeiten die einmalige Aussicht von dort genießen möchte, kann das bei einem virtuellen Rundgang tun. Hier kann man sich ebenfalls in Google Street View Manier fortbewegen und die verschiedenen Stockwerke auf der Aussichtsplattform bei einer virtuellen Tour erkunden.

    Ein klarer Vorteil der virtuellen Tour im Vergleich zu einem realen Besuch des Tokyo Towers ist, dass man die Aussicht bei Tag und bei Nacht genießen kann, da beide Versionen verfügbar sind. So kann man sich ein Stück der Tokyo Skyline nachhause holen.

    Weitere virtuelle Touren

    Bei einer virtuellen Tour kann die Kultur der Ama Taucherinnen erlebt werden.
    Bei einer virtuellen Tour kann die Kultur der Ama Taucherinnen erlebt werden. Foto: Geoff Day

    Alle, die von kostenlosen virtuellen Touren in Japan nicht genug bekommen können, finden auf Japan Travel eine große Auswahl. Die Destinationen sind in ganz Japan verteilt und man kann vom kleinen Fischerdorf Ine über die Ama Taucherinnen in Mie bis hin zu den zu Tokyo gehörenden Izu Inseln viele unbekannte Schätze im Land der aufgehenden Sonne entdecken.

     

     

     

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